Domiliber

Orden

Orden des On
Gerandis' Blutsöldner
Domiliber
Orden des Trulip
Valländischer Lafeum-Oden
Orden der Xantesklaue

Name: Orden der Wahrung des Wissens des Bra-Ihn
Ziele: Der Ordensgründer Franz Don’seher wollte das Wissen des Bra-Ihn sammeln und bewahren. So gründete in allen Ländern der Welt Abteien, welche ein Hort der Schriften, Bücher und des Wissens sein sollten. Sie sammeln Bücher und Schriften und kopieren sie.
Struktur: Die einzelnen Abteien sind unabhängig voneinander und folgen nur den Grundsätzen, welche der Heilige Franz für den Orden aufgestellt hat.
Die Abteien werden von einem Abt geleitet, welcher die geistige Aufsicht über die Mönche inne hat. Ihm zur Seite stehen der Bibliothekarius, welche die meist umfassende Schriftensammlung verwaltet, und der Cellerar, welcher sich um die Güter und Vorräte des Klosters kümmert.
Angehörige: Dem Orden gehören nur Mönche an. Diese leben innerhalb der Mauern der Abtei und schlafen im Dormitorium. Der größte Teil von ihnen arbeitet im Scriptorium und ist mit der Abschrift der Bücher beschäftigt. Miniaturenmaler verzieren die Bücher mit zahlreichen Abbildungen.
Einige Mönche jedoch kümmern sich nur um die Güter des Klosters, welche je nach Region recht unterschiedlich sind. Ihnen zur Seite stehen die Laien, die Knechte und Mägde, welche die niederen Arbeiten erledigen.
Wandermönche sind innerhalb des Ordens selten, aber sie existieren. Sie ziehen durch die Welt auf der Suche nach neuen Erkenntnissen und Wissen.
Recken: Hlg. Franz Don'seher
Wappen: Weißes, aufgeschlagenes Buch auf blauem Grund
Kleidung: Die Ordenkleidung besteht aus einem langen Mantel aus grünem Tuch mit dem Wappen unter der linken Schulter, sowie eine grüne Kappe.

Aus dem Leben der Mönche

Der Tag der Domiliber wird von zahlreichen Gottesdiensten, an denen sie teilnehmen, geprägt. Diese Gottesdienste finden nach einem vom Hlg. Franz festgesetzten System statt:

Mette
Mitten in der Nacht werden die Mönche zur Andacht geweckt. Sie versammeln sich in der Kirche, einer von ihnen hält die Lesung des Morgens und erinnert an die Gebote des Heiligen Franz. Danach begeben sich die Mönche in den Kreuzgang zur Meditation.
Vigiliae
Früh Morgens noch vor der Dämmerung gibt es den zweiten Gottesdienst für die Mönche noch vor dem Frühstück. In diesem Gottesdienst wird der Tagesgottheit gelobt und ein Psalm zu ihren Ehren und zur Erbauung der Mönche verlesen. Nach dem Gebet legt sich der Großteil der Mönche wieder ein wenig zur Ruhe.
Laudes
Glockengeläut ruft die Knechte und Mägde während der ersten Dämmerung zur Arbeit. Das Leben in der Abtei beginnt. Einige bereiten die Morgenmahlzeit vor, während sich der größte Teil des Klosters in der Kirche zur Morgenandacht versammelt. In Dankesgebeten wird den Göttern für den bevorstehenden Tag gedankt.
Prima
Nach dem Frühstück begeben sich die Mönche noch einmal in die Kirche. Sie danken nun Rag’nag für seine Gaben und das Essen, welches sie gerade genossen haben. Zudem bitten sie Bra-Ihn um Weisheit für den kommenden Tag. Mit den ersten Strahlen der Sonne endet dieser Gottesdienst und die Mönche begeben sich an ihre Arbeit.
Tertia
Etwa zur dritten Stunde des 1. Lichtes wird die Tertia gefeiert. Es werden Fürbitten-Gebete für die Armen, Kranken und Gebrechlichen gesprochen. An diesem Gottesdienst nehmen für gewöhnlich nur die Mönche teil.
Sexta
Während der Mittagsdämmerung wird von den Knechten und Mägden die Mahlzeit vorbereitet, während sich die Mönche abermals zum Gottesdienst begeben. Der Lektor liest einen Abschnitt aus einem der heiligen Büchern. Die Mönche versinken im Gebet.

Nach der Sexta versammeln sich alle zum Mittagsmahl.

Nona
Nach dem Mittagsmahl findet ein kurzer Gottesdienst aus Dank für die Speisen statt. Danach begeben sich die Mönche wieder an die Arbeit.
Vesper
Beim Einbruch der Dämmerung läuten die Glocken wieder zum Gebet. Die Mönche danken den Göttern für den Tag und die vollbrachte Arbeit. Ist ein neues Buch fertiggestellt, werden Passagen aus dem Buch, welche göttergefällig sind, vorgetragen. Nach der Vesper gibt es für Mönche und Knechte die letzte Mahlzeit des Tages.
Komplet
Zwei Stunden nach dem Einbruch der Nacht findet der letzte Gottesdienst statt. Die Mönche lobpreisen nochmals die Götter in Gebet und Gesang. Danach wird die Bibliothek und Scriptorium geschlossen und die Mönche begeben sich in ihre Zellen.

Wandermönche

Die Wanderprediger ziehen durch die Welt von Abtei zu Abtei auf der Suche nach neuem Wissen, neuen Büchern und neuen Erkenntnissen. Sie sind dabei durchaus auch bereit Gefahren auf sich zu nehmen, um ihre Neugier zu befriedigen.
Neue Erkenntnisse und Wissen notieren sie sich und schreiben, wenn sie einmal Zeit und Ruhe in einer der Abteien finden, in neuen Büchern nieder. Ein solches Buch ist eines der Ziele der Wanderer, da sie so auch nach ihrem Tode weiterleben.
In ihren grünen Gewändern sind sie leicht zu identifizieren und werden gerne in Gaststätten aufgenommen. Von der einfachen Bevölkerung werden sie mit Respekt behandelt, aber das war es dann auch schon. Das Volk kann mit diesen Sammlern des Wissens nicht viel anfangen, da diese für es einfach zu abgehoben sind.

Wandermönche der Domiliber eignen sich hervorragend als Charaktere. Im folgenden finden Sie das Berufsprofil der Wandermönche:

               WAF  KÖR  NAT  WIS  GES  HAN  Pflichtfertigkeiten
Wanderprediger  -    -    x    x    x    -   Lesen/Schreiben, Sagen & Legenden, eine Wissensfertigkeit

Zudem müssen die Wanderprediger den Nachteil "Neugier" haben.

Persönliche Werkzeuge