Dopar'Thek
Der Daimon Dopar'Thek hat ein grauslichen Anblick. Sein Körper und der Kopf sind über und über mit feinen Härchen bewachsen. Sie haben einen glitschigen, schleimigen Anblick. Beständig scheinen sie sich zu bewegen. Anstelle von Beinen hat der Daimon Tentakel, die aus seinem Unterleib herauswuchern. Mit diesen bewegt er sich jedoch nicht fort. Er benutzt sie stattdessen um seine Opfer zu umschlingen und festzuhalten. Zur Fortbewegung bedient sich Dopar’Thek seiner beider Flügelpaare. Die Flügelpaare wachsen an Körper und Kopf . Sie sind von Federn bedeckt, welche eine bräunlich-silberne Färbung aufweisen. Mit diesen Flügeln kann er sich durch die Luft bewegen, wie er will. Er ist in der Lage auf der Stelle zu schweben oder auch gewagte Ecken zu fliegen. Die Bewegung des Daimon wirken auf den Beobachter absurd.
Den schlimmsten Anblick bietet jedoch der Kopf, denn er hat nicht die normalen Gesichtszügen. Anstelle von Augen und Nase wachsen auch her Tentakeln, an deren Enden Augen sitzen. Mit diesen Tentakelaugen kann der Daimon in jede Richtung blicken, die er sich wünscht, auch in mehrer gleichzeitig. Sein Maul ist einfach nur eine schwarze Öffnung ohne jegliche Zähne. Wer schon einmal in dieses Maul geblickt hat, hatte den Eindruck, dass sich ein bodenloses Loch vor ihm auftat.
Der Daimon lebt in alten Ruinen. Meist hat er sich dort schon eingenistet, während die Ruinen durch ein tragisches Ereignis entstanden sind. Denn er ernährt sich vom Leiden der Menschen. Wenn Lebewesen in seiner Umgebung ohne sein Zutun leiden, genießt er es regelrecht, da er nichts tun muss. Ist kein um ihn herum, erzeugt er das Leiden selbst, indem er sich ein Opfer sucht und es angreift. Er versucht seinen Gegner zu überraschen und mit seinen Tentakeln zu packen. Er umschlingt ihn dann und betäubt ihn ein wenig mit seiner Behaarung, sodann versucht er sich mit seinem Maul festzusaugen. Mit seinem Maul entzieht er dem Opfer dessen Freuden und Glück, sodass es ganz traurig und niedergeschlagen wird. Dann fühlt Dopar'Thek sich wohl und lässt von seinem nun leidenden Gegner ab.

