El Sabletas
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Die Inseln
Die Inseln liegen etwa 100 bis 250 Meilen von der Küste entfernt. Der Seeweg bis zur Hauptinsel Segur ist sehr gefährlich, da sich um die Inseln viele Felsen und Lavagesteinsriffe gebildet haben. Nur sehr geübte Seefahrer können Handelsgüter bis zu den Inseln bringen, doch nicht nur die unübersichtlichen Riffe machen wohl dem stärksten Manne Angst, sondern auch die Geister der im Meer umgekommenen Matrosen. Die Geister, die von den Einheimischen schon fast liebevoll "Douceurs" genannt werden, haben diesen Ausdruck ganz und gar nicht verdient, denn es heißt so viel wie süss oder lieb, und das sind diese Wesen auf keinen Fall. Getrieben von ihrem Hass und ihrer Trauer reissen sie oft weitere Seeleute in den Tod, deren Seelen für immer im Meer verweilen müssen, heißt es.
Bäume, Büsche, Kriechgetier - hier tobt das Leben
Die Vegetation auf den Inseln ist vielfältig, man findet überwiegend Regenwald aber auch hier und dort ein Stückchen karges Land. Die Menschen reisen meist mit Booten auf dem Wasserweg zwischen den Städten umher. Die Inseln sind häufig durch Flüsse unterteilt, es gibt wenig richtig bewohntes Land, denn das Leben spielt sich auf dem Wasser ab. Hier und dort gibt es zwar auch kleine Dörfer, aber nur die Hauptstädte sind wirklich befestigete Bauten. Die Hauptstadt Segur auf der gleichnamigen Insel ist prächtig, die verwinkelten immervollen Gassen scheinen nie still zu sein. Orientalische Musik klingt einem ans Ohr, geht man auf einem von den vielen Märkten einkaufen. Die Bevölkerung ist bunt und vielefältig wie das Land auf dem sie leben. Hier trifft ein Händler, der vom Festland kommt, auf viele neue Arten des Lebens. Die wohl wunderlichste Begegnung beschreibt Gattuso Marlin von Seekatz, ein verwirrter felidischer Händler aus einem kleinen unbedeutenden Dorf:
(...)Heut' is mir was seltsames passiert, meine Mannschaft und ich sin' endlich auf der größten Insel angekommen. Es war eine lange und beschwehrliche Fahrt bis hier her, sach ich dir, auf See hörten wir immer wieder schreckliches Geheul, das fast wie dat von nem Menschen klang. Unser Schiff liegt an 'nem großen Hafen. Und die Leute, sach ich dir, sind echt komisch hier. Dreimal am Tag legen die sich flach auf den Boden und verfallen in einen seltsamen Gesang. Fast wie ich wenn der Abend in der Taverne wieder zu bunt wurde. Die beten wohl ihren Götzen an, aber könn' die dat nicht zuhause tun? Es gibt so viele Menschen hier, dass die sich dabei schon auf den Straßen stapeln müssen wenn zum Beten gerufen wird und ich steh dann zwischen einem Haufen singender Leute. Langsam macht mich dat hier verrückt.(...)
Ein weiterer Tagebuchauszug des Gattuso Marlin von Seekatz ein paar Tage später:
(...)Ich denke, ich habe genug Waren verkauft. Ich möchte wieder zurück nach Hause, zu der Magda und meinen Kleinen, ich vermisse sie. Eigentlich ist das Leben hier sehr schön, sach ich dir. Vieleicht hole ich meine Familie ja hier her und wir bleiben einfach hier. Auch wenn wasser nicht Unbedingt toll ist, aber was soll ich machen? Ich habe vor ein paar Tagen einen Netten Jungen man Kennen gelehrt, er schien recht Einflussreich zu sein. Vieleicht hilft mir das Ja mal weiter.(...)
Das Tagebuch endet hier, doch Professoren von Segur beschäftigen sich lang und ausgiebig mit dem Leben dieses Mannes und Stoßen Auf seine Ur-Ur-Ur-Urenkelin Madyinna von Seekätzyina, das momentane Oberhaupt der Kirche und Gesandte des Königshauses.
Gold und Silber, des Königs Freud.
Die ganze königliche Familie wie auch Madyinna Seekätzyina haben wenig mit ihren Artgenossen auf dem Festland zu tun. Doch eines lassen sie sich nicht nehmen, König und Königen liegen lieber alle Viere von sich gestreckt in der Sonne als zu regieren. Wobei die Kirche sowieso mehr Einfluss auf die Menschen hat als sie. Doch was heißt hier eigentlich Einfluss oder regieren? Die Menschen haben ihren eigenen Willen und das wird hier auch hoch geschäzt, es gibt weder Sklaven noch Leibeigene. Jedoch herrscht eine gewisse Rangordnung, ganz oben steht nicht das Könighaus, sondern die Yahna. Sie ist eine weise meist alte Frau. Sie wird oft um Rat gefragt und hilft jedem, der ihre Hilfe benötigt. Momentan trägt diese Last, oder wie man es nennen will, Rashida Beryinna. Sie ist an die 100 Jahre alt doch sieht sie aus wie eine Junge Frau von 25 bis 30 Jahren. Nach ihr kommen die Götter - wen auch immer die Menschen anbeten, er steht an zweiter Stelle für die Inselbewohner. Es folgt nun das Könighaus, die Kirche und zuletzt alle anderen. Was nicht heißt, dass einem verletztem Grafen eher geholfen wird als einem halbtoten Bauer
Das Wappen vom Wasser gemacht.
Dies ist das Wappen der drei großen vereinten Inseln, es zeigt eine aus dem Wasser schnellende katzenartige Hand, die einen Fisch fängt. Darüber die achtstrahlige Sonne, die in alle Himmelsrichtungen weist.
Bilder von Bekannten Persönlichkeiten.
Weiteres folgt in Kürze.
Idee: Lilli, aber auch Klein Daniel, Mona und Timo. Danke sehr, ihr Süssen.
