Geschichte Kronenburgs
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Einleitung - Geschichte - Die Stadt - Leben in Kronenburg - Persönlichkeiten |
Die nachfolgende Übersicht stellt einen kurzen Abriß über die Geschichte Kronenburgs dar. Sie ist aus der Sicht eines neutralem und vor allem äußerst gebildeten Forschers geschrieben, da die reichen Händlerfamilien schon vor vielen Jahren dazu übergegangen sind, die Geschichtsschreibung zuweilen zu ihren Gunsten anzupassen. So kommt es, dass heute in Kronenburg unzählige Texte im Umlauf sind, in denen die Taten großer Helden gepriesen werden, die in Wirklichkeit niemals existiert haben. Schon so manche Familie hat ihren Stammbaum derart manipuliert, dass aus dem Urahnen, der eigentlich als Buschräuber sein Dasein fristete, ein strahlender Drachentöter wurde, der einen ganzen Landstrich vor dem Untergang bewahrte.
| Inhaltsverzeichnis |
Vor etwa 1.800 Jahren
Die Region ist dünn besiedelt, nur einige Bauern und einsame Hirten haben hier eine karge Heimat gefunden. Als im Jahre 1.795 vGdR die Ritter vom Orden der Xantesklaue das Land nördlich von Teschal zugesprochen bekommen und dort das Königreich Lamodan gründen, bleibt die Region, in der heute Kronenburg liegt, weitestgehend unbeachtet. Der Lamodan bildet die nördliche Grenze des Königreiches
Vor etwa 1.600 Jahren
Im Norden wird das Kaiserreich Jenterian ausgerufen. Unter der Herrschaft Benayorans entsteht ein Regime des Schreckens, der etliche Bürger zur Flucht veranlaßt. Einige dieser Flüchtlinge gründen an der Mündung des Flusses Lamodan eine noch namenlose Siedlung, welche die Keimzelle für das heutige Kronenburg wird.
Bis vor etwa 1.100 Jahren
Die einstmals kleine Siedlung wächst und blüht aufgrund der günstigen Lage auf. Da das Gebiet von den Herrschern des Königreiches immer noch wenig beachtet wird, entwickelt man im Laufe der Jahre eine gewisse Unabhängigkeit. Aus den fähigsten Bewohnern bildet sich eine Art Herrscherkaste heraus.
Das Jahr 1.029 vGdR: Ausrufung der ersten Republik
Die Stadt, die sich nunmehr selbstbewußt 'Kronenburg' nennt, ruft seine Unabhängigkeit aus und wird freie Republik. Doch die Gegenreaktion läßt nicht lange auf sich warten: Lamodan schickt seine Truppen, um die Separatisten zu vernichten. Dieses Unternehmen endet in einem Fiasko, denn die schlecht ausgerüsteten und unmotivierten Truppen des Königs werden von den Rebellen besiegt. In der Folgezeit unternimmt Lamodan keine weiteren Versuche mehr, die Kontrolle über Kronenburg zu übernehmen.
Das Jahr 812: Handelsprivilegien für Kronenburg
Ein wichtiges Jahr in der Geschichte Kronenburgs. Der Imperator der Inneren Lande bereist Kronenburg und zeigt sich äußerst angetan von den dortigen Errungenschaften. Er verleiht den ansässigen Händlern sogar das Privileg, Waren aus fernen Ländern ohne Zölle einführen zu können, was den meisten Städten in seinem eigenen Reich untersagt bleibt. Kronenburg entwickelt sich darauf hin zu einem Zentrum des Überseehandels und einer Drehscheibe für Waren aller Art.
Ab 660 vGdR: Das Fürstentum Kronenburg
Die Händlerfamilie Teoskan, die für ihre Wohltätigkeit vom Volke besonders geliebt wird, nutzt einen Streit zwischen verschiedenen Interessensgruppen der Republik und ruft sich zur neuen Herrscherdynastie aus. In einer - nach heutigen Erkenntnissen gefälschten - Abstimmung wird die Regierungsform der Stadt geändert. Der erste Fürst Kronenburgs setzt sich unter dem Namen Abelmir I. selbst die Krone auf.
Ab etwa 500 vGdR: Die Rolle Kronenburgs im Kalten Krieg
Mit Cantaria und den Inneren Landen stehen sich zwei große Mächte ab diesem Zeitpunkt feindseelig in einem Kalten Krieg gegenüber. Der Handel in Kronenburg leidet jedoch nicht darunter, da die Stadtherren es geschickt verstehen, mit beiden Parteien Handel zu betreiben und somit aus der Lage ihren Nutzen zu ziehen. Kronenburg wird zu einem wichtigen Produzenten von Kriegsgerät aller Art.
Das Jahr 407 vGdR: Das große Beben
In diesem Jahr erschüttert ein großes Erdbeben die Gegend um Kronenburg herum. Etliche Teile der Stadt werden zerstört und tiefe Risse ziehen sich von nun an durch die Hügel der Stadt. Viele Bewohner verlieren ihre Häuse und schnell breiten sich in den überfüllten Flüchtlingsheimen Seuchen aus. Kronenburg braucht fast ein Jahrhundert, um den früheren Wohlstand wieder zu erreichen.
Etwa 250 vGdR: Der Handel mit Cantaria
Cantaria gewinnt immer mehr Einfluss in Kronenburg, da man durch Bestechung der größten Handelshäuser exklusive Handelsverträge abschließen kann, die Geschäftsbeziehungen zu den Inneren Landen untersagen. Mit cantarischer Unterstützung wird um diesen Zeitpunkt herum auch der Luftschiffhafen, vormals ein unbedeutendes Flugfeld, zu einem Drehkreuz der Luftschiffahrt ausgebaut.
Das Jahr 5 vGdR: Kronenburg im Krieg
Als einer der wichtigsten Handelspartner wird Kronenburg ungewollt in den Krieg zwischen den beiden Großmächten mit hinein gezogen. Die Inneren Lande versuchen, den Handel Kronenburgs mit Cantaria zu unterbinden. Als dieses Vorhaben mißlingt, kommt es im Jahre 5 vGdR schließlich zur größten Katastrophe, die Kronenburg jemals erlebt hat. In einer schrecklichen Nacht bombardieren Luftschiffe die Stadt und setzten zahlreiche der Manufakturen und Teile des Hafens in Brand. Das Feuer wütet mehrere Tage, bis es endlich gelöscht werden kann. Kronenburg ergibt sich und muß sogar innerländische Besatzungstruppen erdulden.
Das Jahr 1 vGdR: Der Krieg endet
Als der Krieg schließlich endet, hat Kronenburg ein schweres Erbe zu tragen: Teile der Wirtschaft müssen erst wieder aufgebaut werden und zahlreiche Flüchtlinge aus anderen Teilen des Reiches wollen integriert werden. Mit vereinten Kräften packt man allerdings an und baut das wieder auf, was zerstört wurde. Als Lehre aus dem großen Krieg verzichtet man fortan auf ein eigenes Heer.
Das Jahr 3 GdR: Der Umsturz
Aus Profitsucht erhöht Fürst Leandros die Steuern auf Brot und Milch um das doppelte. Die wichtigsten Händlerfamilien schließen sich daraufhin zusammen und es kommt zum Putsch. Da die Leibgarde des unbeliebten Fürsten desertiert, kommt es nicht zum Blutvergießen. Die Fürstenfamilie geht in die Inneren Lande ins Exil und in Kronenburg wird die Zweite Republik ausgerufen.
