Grenningen

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Grenningen ist eine kleine Stadt die an der Grenze zu den Märchenlanden zwischen Hügeln gelegen ist. Hier leben nur 900 Einwohner. Die Stadt ist dennoch ein wichtiger Ort in den Inneren Lande, denn sie liegt direkt an der Grenze an der Stelle, wo die Inter-Imperiale-Straße in die Inneren Lande führt. Die einfachen Holzhütten schlängeln sich entlang der Straße an den Hängen der Hügel. Es gibt keine Seitenstraßen in dieser Stadt. Alle Häuser stehen an der I-I-Straße. Etwa bei der Hälfte der Siedlung erweitert sich die Straße zu einem Platz: dem Marktplatz. An diesem Platz liegt auch der einzige Tempel der Ortschaft. Eine befestigte Tempelanlage des Gottes On. Direkt neben dieser Anlage steht die Kaserne, in der die Soldaten des Imperators schlafen und essen. Die hundert Soldaten, die in dem befestigten Gebäude leben, bewachen die Grenze zu den Märchenlanden. Die Kaserne ist jedoch sehr viel größer dimensioniert, sodass in einem Kriegsfall die Grenze und Straße von tausend Soldaten geschützt werden kann.
In dieser Stadt leben insbesondere Deformen und einige wenige Smills. Die Smills betreiben eine Mine in den Hügeln. Sie bauen dort Kupfer ab. Die anderen Bewohner dieser kleinen Stadt leben vom Handel mit den Reisenden und Kaufleuten, welche die Inter-Imperiale-Straße entlang reisen, sowie von der Landwirtschaft. Der Ackerbau ist in dem hügeligen Gelände sehr schwierig, sodass nicht viel Getreide auf den Feldern wächst.
Der Herr der hiesigen Baronie Baron Ebelfried von Grenningen lebt in einem kleinen Wehrbau außerhalb von Grenningen. Er verdient eine Menge Silber und Gold durch die Bestechungsgelder, welche die Grenzwächter erhalten. Denn obwohl entlang der I-I-Straßen keine Zölle erhoben werden, dürfen nicht alle Waren über die Grenze transportiert werden. Es dürfen nämlich Waren, die verboten sind, nicht über die Grenze gebracht werden. Dazu zählen alle Arten von Giften, magische Waffen und schwarzmagische Werke. Da aber dennoch solche Objekte in die Inneren Lande eingeführt werden sollen, werden die Grenzwächter bestochen. Dies weiss der Baron, der wiederum einen Anteil der Bestechungsgelder erhält.
An der Grenze werden natürlich alle Reisenden kontrolliert und alle gesuchten Verbrecher werden festgehalten und in den Kerker geworfen. Daher hat sich auch ein Schmuggel ebendieser etabliert. Einige Deformen, die sich in den Hügeln gut auskennen, bringen Verbrecher und andere Gesuchte unbemerkt über die Grenze.

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