Hauptstadt der Inneren Lande
|
Übersicht - Geschichte - Geographie - Politik - Sicherheit - Gesellschaft - Städte - Magie - Abenteuerideen |
|
Städte |
| Hauptstadt |
| Bjaernholdt |
| Egelbach |
| Grenningen |
| Hentrisch |
| Tradaj |
| Trollingen |
| Wertri |
| Zuflucht |
Telar, Landwehr und Moorburg bilden nicht nur die Hauptstadt der Inneren Lande, sondern auch des gesamten Imperiums. Im Laufe der Entwicklungsgeschichte der Inneren Lande sind diese drei Städte, die jeweils etwa einen Tagesmarsch auseinanderliegen, zusammen gewachsen. Die drei Städte haben einen so starken Bevölkerungszuwachs erlebt, dass die Stadtgrenzen miteinander verwachsen sind. So ist aus drei Städte Eine geworden.
Die alten Marktplätze, sowie die Verwaltungen sind erhalten geblieben. Sogar die Bevölkerungsstrukturen sind im großen und ganzen erhalten geblieben.
| Inhaltsverzeichnis |
Landwehr
Landwehr ist der eher landwirtschaftlich geprägte Stadtteil der Hauptstadt. Die Bebauung ist locker und offen.Die einzelne Höfe stehen weit auseinander. Man wandert an Äckern und Feldern vorbei, je näher man der Stadt kommt desto dichter wird die Bebauung. Das Zentrum des Stadtteils Landwehr bildet der Getreidegroßmarkt. Auf dem Markt werden jeden Tag noch während der Dämmerung landwirtschaftliche Produkte an zahlreiche Händler verkauft. Diese transportieren die Lebensmittel in die gesamte Hauptstadt. Das Getreide, das von den Landwehrer Bauern hergestellt wird, reicht aber keineswegs aus, um die gesamte Bevölkerung der Hauptstadt zu versorgen.
Telar
Der alte Sitz des Imperators Telar ist noch immer eine eindrucksvolle Festungsanlage, auch wenn sie heutzutage ihren Sinn nicht mehr erfüllt. Denn um die Mauern der alten Wehranlage herum stehen viele Häuser und sie ist nur ein kleiner Teil der gesamten Stadt. Telar beherbergt innerhalb seiner Stadt, ein Teil der Soldaten der Stadt. Aber auch viele ehemaligen Offiziere wohnen in den Häusern innerhalb der Mauern.Der Palast in Telar ist der ehemalige Wohnsitz des Imperators. In den Mauern des großen Turms lebte bis zur Fertigstellung der „Stadt des Imperators“ der Herrscher des Reiches. Der alte Palast beherbergt nun nur noch das „Imperiale Militärschulungszentrum (IMSZ)“. In dieser werden Soldaten ausgebildet. Sie lernen hier vom Schwertkampf über Militärtaktiken und den Häuser- und Palastkampf bis hin zu ganzen Belagerungen alles, was die Offiziere des Reiches können müssen. Zudem hat hier die Abteilung "Innere Sicherheit" ihren Verwaltungssitz.
Moorburg
Moorburg ist das handwerkliche Zentrum der Stadt. Moorburg liegt direkt im Sumpfgebiet Chr'Ter. Ursprünglich haben die Bewohner der Siedlung Moorburg dem Moorgebiet Torf abgerungen. Dieses wurde in die anderen Städte verkauft. Das Moor ist noch immer ein Bestandteil im Leben der Moorburger. Jedoch nicht mehr so stark wie zur Gründung der Stadt. Viele andere Handwerker haben sich hier angesiedelt insbesondere solche, die durch extreme Geruchs- oder auch Lärmentwicklung in anderen Stadtteilen eher widerwillig geduldet werden. Am Rande von Chr'Ter stören sie jedoch kaum, da das Sumpfgebiet selber einen sehr unangenehmen Geruch erzeugt, der über die Stadt geweht wird. Daher leben in Moorburg auch eher die Unterschicht: viele Tagelöhner, die versuchen in einer der vielen Manufakturen eine Arbeitsplatz zu erlangen.
Der Rest
Zwischen diesen drei Stadtteilen haben sich die Angehörigen aller Rassen angesiedelt. Dabei haben sie sich hauptsächlich entlang der Handelsstrassen, welche die drei Städte verbinden, niedergelassen.
Zwischen Landwehr und Moorburg hat sich in großes Gebiet entwickelt, in dem die Tagelöhner, Bettler und Gesindel hausen Das Stadtbild ist in diesem Teil sehr unterschiedlich. Es gibt große Mietskasernen, in denen teilweise viele hundert Menschen auf engsten Raum leben, daneben stehen auch viele niedrige Baracken dicht an dicht, an denen kaum Wege vorbei zu finden sind. Auf den Wegen liegt Unrat, Erbrochenes und alles andere, was die Zivilisation an Müll erzeugt. In diesen Slums grassieren von Zeit zu Zeit Seuchen, die viele hundert Menschen das Leben kostet. Hier landen viele derer, die ihre sichere Heimat verlassen, um in der großen Hauptstadt ihr Glück zu suchen.
Zwischen Landwehr und Telar liegt das kulturelle Zentrum der Stadt. In diesem Bereich stehen das große Theater und das Hippodrom, sowie die Große Arena und das Reichmuseum. Zwischen diesen Bauwerken haben sich Künstler und Händler niedergelassen. Bei den Händlern kann man alles erwerben, was es für Silber und Gold zu kaufen gibt, auch viele exotische Dinge. Ein großes Kaufhaus, das sich über mehrere Stockwerke erstreckt, bietet ein vielfältiges Angebot.
Der exotischste Teil der Hauptstadt ist zwischen Moorburg und Telar gelegen. Dort sind zahlreich kleinere Stadtteile entstanden, in denen viele Völker unter ihres gleichen leben. So gibt es ein "Dorf" der Alben, das zwischen und auf Bäumen errichtet ist, oder ein Unterirdische Siedlung der Smills. Auch Deformen, Kener und Argonoiden haben ihre eigenen Sidlungen. Sogar ein Orkclan lebt hier am Rande der Stadt. In dieser Vielfalt an kleinen Stadtteilen leben auch die Angehörigen der Völker, die man nur selten in der Inneren Provinz antrifft: Zwelven, Feliden, Winzlinge und Affenmenschen. Diese Volksgruppen sind zu klein, um eigene Gemeinschaften innerhalb dieser großen Stadt zu bilden. Hier steht die Gaststätte Paradiesvogel, welche eine genauere Betrachtung wert ist. Geführt wird diese Herberge von dem Affenmenschen Cijam von Felsenwall, einem ehemaligen Abenteurer, der in seinen Räumen Abenteurer beherbergt. Es gibt zahlreiche Räume und Betten für jegliches intelligente Volk. So gibt es winzige Zimmer, hoch gelegen, extra für die kleinen Winzlinge, aber auch übergroße Betten, damit auch mal ein Deforme bequem in einer Herberge schlafen kann. In den zwei Gasträumen treffen sich Einheimische aber insbesondere eben Abenteurer, die es in die Hauptstadt verschlagen hat. Für besondere Angelegenheit hält Cijam zwei ruhige Hinterzimmer bereiht. Er hat eine gute Auswahl an Speisen und Getränken, wobei er auch exotische Dinge anbietet. Seine Preise sind fair und er lässt gerne mit sich handeln, aber nur wenn er neue Geschichten aus der weiten Welt zu hören kriegt.
Im Zentrum der Stadt zwischen den drei Stadtteilen Moorbrug, Telar und Landwehr ist die Stadt des Imperators gelegen. In diesem Palast lebt der Imperator mit seiner Familie und seinen Leibeigenen und Bediensteten. Die Palastanlage erstreckt sich über die Fläche einer kleineren Stadt. Sie durchmisst eine Strecke von über dreitausend Deformen. Innerhalb der trutzigen über zehn Deformen hohen Mauern befinden sich Gärten, Unterkünfte für die Imperiale Leibgarde und die Bediensteten, Stallungen und der eigentliche Palast. Dieser verfügt zudem noch über eine eigene Arena und ein eigenes Theater. Auch ein großes Badehaus steht innerhalb der Mauern.



