Heldenfriedhof

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Ein Abenteuerleben ist gefährlich und daher kann es immer einmal wieder vorkommen, dass einer unserer heißgeliebten Charaktere das Zeitliche segnet. Dieses kann aus verschiedenen Gründen passieren: Sei es, dass jemand einen klassischen Heldentod stirbt, um seine Kameraden zu retten, sei es, dass jemand im entscheidenden Moment einfach nur unglaubliches Pech hat oder sei es, dass pure Blödheit des Spielers einen Helden das Leben kostet. Damit diese unglücklichen Charaktere nicht in Vergessenheit geraten, haben wir hier den Heldenfriedhof eingerichtet - auf dass ihre armen Seelen hier eine würdige Ruhe finden:




Ruhet in Frieden.


Inhaltsverzeichnis


Sven Silberblick

  • Spieler: Walter
  • Rasse: Elf
  • Geburt: Dezember 2002
  • Tod: Februar 2003
  • Beruf: Barde
  • System: D&D
  • Stufe: 5
  • Todesart: Von einem Drachenodem niedergestreckt.
  • Umstände des Todes: Versuchte den Drachen durch seine magischen Sangeskünste zu faszinieren und damit auszuschalten, stellte sich zu diesem Zweck direkt vor ihn und sang drauflos, Magie hätte auch funktioniert, der Drache wäre unrettbar verfallen, aber leider griff in diesem Moment ein ungeduldiges Gruppenmitglied den Drachen an, was dieser nicht witzig fand und einen Drachenodem über die gesamte Gruppe erstreckte, leider stand der Sven halt ganz vorne, wenigstens war er sofort tot.
  • Besonderheiten: Friedliebendster Charakter der Tempel-Gruppe, begnadeter Musiker.

Samantha, Moreno und Xelosient

  • Spieler: Mona, Nils und Stephan
  • Tod: 3. Mai 2003
  • System: D&D
  • Stufe: 10
  • Todesart: Felsquader-Falle
  • Umstände des Todes: "Tock Tock." Ein kurzes Blinzeln. Mit angespannter Miene musterte Samantha das altertümliche Schloß direkt vor ihr. War da nicht eben ein leises Klicken gewesen? Ja, der Zauber hatte anscheinend gewirkt und die große steinerne Tür geöffnet. Mit einem leises Seufzen drehte sie sich zu ihren Kameraden um. "Wir können die Tür jetzt öffnen." Sofort eilten Moreno und Xelosient ihr zu Hilfe, zogen an den beiden großen Türblättern... "BAAAMMMMMMMMMMMMMM!"

Nine ('Nein')

  • Spieler: Carsten
  • Rasse: Ork
  • Geburt: NordCon
  • Tod: RatCon 2003
  • Beruf: Privatdetektiv
  • System: Shadowrun
  • Karma: Null
  • Todesart: Unterleib vom Oberleib gerissen.
  • Umstände des Todes: Der Troll hatte irgendetwas gruseliges hinter der Tür gesehen und war geflohen. Jack trat todesmutig vor die Tür, schloss die Augen (um das Grauen nicht zu sehen), öffnete die Tür. Etwas Nebelhaftes strich um seine Beine und verschwand hinter ihm. Immernoch mit geschlossenen Augen trat er duch die Tür und öffnete die Augen erst ein zwei Schritte später. Das war es zu spät: Jack stürzte in einen Schacht. Er hielt sich am Rande fest. Unten packte ihn etwas und zog. Seine Kollegen kamen und zogen von oben. Dabei riss es den Ork entzwei.
  • Besonderheiten: Extra für den Ratcon wurde der Privatdetektiv, nachdem er schon einmal im letzten Jahr beim Multiparallelen Run auf der RatCon 02 gestorben war, hervorgekramt. Vielleicht überlebt er ja nächstes Jahr mal ;-)

Matscha Donn

  • Spieler: Chrissy
  • Rasse: Halbork
  • Tod: 4. Oktober 2003
  • Beruf: Barbar
  • System: D&D
  • Stufe: 8
  • Todesart: Von einen Höhlenriesen niedergemetzelt.
  • Umstände des Todes: Eigentlich war der Auftrag recht simpel: Eine mumifizierte Hand aus einem Gebäude holen und dem Auftraggeber bringen. Nur erwähnte dieser nicht, die Bewachung von ein dutzend Paladinen und die zwei Höhlenriesen und noch dazu die Kleriker. Es kam wie es kommen musste: Die kleine Gruppe von Helden unterlag den Mächten des Guten...bis...ja..bis auf ein kleiner feiger Vampir, der uns das alles eingebrockt hatte!
  • Besonderheiten: Die Drow in der Gruppe besaß einen Sklaven: einen Troll. Nachdem sie starb war Matscha kurz (ganz kurz) die Herrin....sie hatte sich schon immer enen Troll als Haustier gewünscht. *schniff*

Gronf

  • Spieler: Sven
  • Rasse: Halbork
  • Geburt: Dezember 2002
  • Tod: 14.September 2003
  • Beruf: Barbar... und das aus Überzeugung
  • System: D&D
  • Stufe: 10
  • Todesart: Leise Schritte aus dem dunklen Gang. Gronf horcht auf. Seine Kameraden scheinen nichts gehört zu haben, seelenruhig kümmern sie sich um den leblosen Körper des Paladins, der von zahlreichen Wunden gezeichnet auf dem Boden liegt. Seine treue Axt fest umklammert bewegt Gronf sich leise in Richtung des Durchganges. Und tatsächlich: Im Schatten erkennt er deutlich drei Gestalten, die sich langsam nähern. Doch auch sie scheinen ihn bemerkt zu haben.... „ZURÜCK! GRONF HALTET SIE AUF!“
  • Umstände des Todes: Die Gruppe war gerade in den inneren Bereich des Tempels eingedrungen, als der Paladin - immerhin bester Kämpfer der Gruppe - in einem Kampf getötet wurde. Während man sich also daran machte, seinen Leichnam zu konservieren, rückte oben bereits erwähnter Trupp an, um die versprengten Reste unserer Gruppe zu beseitigen. Das Problem dabei: Ein böser Kleriker der 14. Stufe, der in unseren Reihen mächtig aufräumte. Durch seinen heroischen Einsatz konnte Gronf das feindliche Feuer (im wahrsten Sinne des Wortes) jedoch eine Weile auf sich ziehen und teilte dabei selbst recht gut aus. Für ihn hat es leider nicht mehr gereicht, aber die Gruppe konnte denkbar knapp den Kampf für sich entscheiden.
  • Besonderheiten: Okay, halten wir es fest: Gronf ist tot. Dies mag bei D&D ja vielleicht ein nahezu alltäglicher Umstand sein, aber kann man einen derart heroischen Abgang eigentlich noch toppen? Sollte sich unser aller Lieblings-Halbork wirklich wiederbeleben lassen, um dann fröhlich weiterzumetzeln, als wäre nichts gewesen? Ich meine: Nein. Der Tod eines Helden sollte schon eine Angelegenheit bleiben, die man nicht so einfach überspielt und dann zur Tagesordnung übergeht – besser als Held sterben als irgendwann alt und klapperig im Schaukelstuhl. Gronf fühlt sich auf jeden Fall wohl dort, wo er jetzt ist und vielleicht denkt er sich ja: "Laß die anderen mal machen, ich sitze hier lieber auf meiner Wolke und gucke mir das ganze von oben an."

'John Doe'

  • Spieler: Tobi
  • Tod: 20. Dezember 2003
  • Beruf: Barbar
  • System: Everway
  • Todesart: Blödheit und Unfähigkeit des Spielers - mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Er hatte es sich redlich verdient.

Tscharik Iban Nashrath

  • Spieler: Merten
  • Beruf: Ferkina-Stammeskrieger
  • Geburt: Oktober 2005
  • Tod: 15. Oktober 2005
  • System: DSA 4
  • Stufe: 1
  • Todesart: von Orks niedergemetzelt
  • Umstände des Todes: Nachdem er seinen Stoßtrupp erfolgreich auf einen Berghang geführt hatte sah er die Orktruppe, die er (und die anderen) erledigen sollten. In dem kurzen Gefecht fiel er natürlich in einen Blutrausch und erledigte die Orks sowie die bis dahin noch lebenden Mitstreiter (natürlich nicht die anderen Helden, sondern nur ein paar Gardisten). Nachdem er sich wieder beruhigt hatte sah er, dass das Gasthaus in dem sich die anderen Helden verschanzt hatten immer noch von einigen hundert Schwarzpelzen belagert wurde. Anstatt sich nun feige ins Gasthaus zurückzuschleichen lief er freudig den Berg hinunter (die Folge einer verpatzten Klugheitsprobe) und riss noch eine Handvoll Orks mit in den Tod.
  • Besonderheiten: Der Meister kündigte zu Beginn der Runde an es würde ein DSA Hack and Slay Abenteuer. Ich gab Tscharik eine halbe Stunde. Er schaffte es sogar länger als eine Stunde zu überleben.

Namenloser Söldner "S8"

  • Spieler: NSC
  • Beruf: Standard-Söldner
  • Geburt: 22. Januar 2006
  • Tod: 22. Januar 2006
  • System: DSA 4
  • Stufe: unbekannt
  • Todesart: Von einem Zant zerfetzt
  • Umstände des Todes: Er war einfach zum eindeutig falschen Zeitpunkt am falschen Ort. Vielleicht hatte er sich ja einen leichten Job erhofft, als er in einem kleinen Emirat in der Gegend von Fasar annahm: Ein wenig den lokalen Herrscher beschützten und im schlimmsten aller Fälle ein kleines Scharmützel mit einer dieser schrecklichen "Heldengruppen", die das Leben eines jeden Söldners unnötig kompliziert machen. Sein Problem: Er rechnete nicht damit, dass sich in einer Heldengruppe ein Charakter "von eher zweifelhafter Gesinnung" befinden könnte - womit Ians Beschwörer Torgel recht gut beschrieben wäre. Besagter Torgel holte nämlich nach einem eher harmlosen Hieb unseres armen Söldners und zu einem Zeitpunkt, als der Kampf schon längst vorbei war, die ganz große Keule in Form einer Dämonenbeschwörung heraus. Hierbei kam er fast selbst zu Tode, da er den Zant nur mittels Blutmagie beschwören konnte und danach nur noch einen einzigen Lebenspunkt hatte. Das waren jedoch bedeutend mehr, als unser armer Söldner hatte, nachdem er mit dem Zant nähere Bekanntschaft schloss. So etwas nenne ich einmal nachtragend...
  • Besonderheiten: Der Söldner "S8" war ja kein Held im eigentlichen Sinne, sondern nur ein lausiger NSC. Aber die Art und Weise, wie er von uns ging (Akt unnötiger Grausamkeit) macht ihn zu einem wahren Helden. Friede seiner Überreste.

Alena Duske

  • Spieler: Timo
  • Beruf: Schweres Fußvolk (Söldnerin)
  • Geburt: Sommer 2005
  • Tod: Februar 2006
  • System: DSA 4
  • Stufe: 3
  • Todesart: von einer Arbalone getötet
  • Umstände des Todes: Es klang nach einer normalen "Holt-meinen-Karren-von-Banditen-zurück"-Mission. Aufgrund schweren Schneefalls wurde man aber gezwungen, in einem Landhaus Unterschlupf zu suchen. Nachdem man nach vielen Tagen herausfand, dass es sich bei dem ganzen um eine riesige Illusion handelte und der Verantwortliche mit Dämonen und ähnlichem gejagt wurde, konnte man irgendwann entkommen und sich den Räubern zuwenden. Die waren allerdings im Besitz mehrerer Arbalonen, was die Frage aufwirft, wieso man solch teure Waffen nicht verkauft und sich von dem Erlös ein schönes Leben macht. Nachdem alle anderen Spielergruppencharaktere feige geflohen waren, sah sich Alena dazu verpflichtet, einen einzelnen Arbalonenräuber anzugreifen, da sie der festen Überzeugung war, ihr Zweihänder bräuchte dringend Blut - schließlich hatte er aufgrund des Illusionsgefängnisses mehrere Tage nichts bekommen und da wurde es ja höchste Zeit. Aufgrund einer höchst raffinierten Hinter-nem-Baum-versteck-Technik gelang es Alena, einen kräftigen Treffer mit ihrer Waffe zu landen. Leider überlebte der Räuber die Aktion und wehrte sich auch prompt mit einem Schuss aus seiner Waffe. Ein riesiger Armbrustbolzen, der aus ungefähr einem Meter Entfernung abgefeuert wird, hat leider sehr viel Wumms, so dass Alena sich plötzlich mit einer großen Bauchwunde auf dem Boden wiederfand. Der in der nächsten Runde folgende Nachschuss schoss der Söldnerin dann erst mal die Lichter aus, so dass es für die mordlüsternen Räuber kein wirklich großes Hindernis darstellte, dem ganzen ein Ende zu machen.
  • Besonderheiten: Eine Söldnerin, die trotz des fehlenden Nachteils "Wahnvorstellung" ihr Schwert mit Blut füttert stellt ja schon mal eine Kuriosität dar. Außerdem sei anzumerken, dass dieser Tod keine Pappnasigkeit des Spielers, sondern ein rollenspielgerechtes Ausspielen des Charakters darstellte.

Torgel Iskirson

  • Spieler: Ian
  • Beruf: Dämonenbeschwörer
  • Geburt: Winter 2005
  • Tod: März 2006
  • System: DSA 4
  • Stufe: 4
  • Todesart: Hinrichtung durch Feuertod
  • Umstände des Todes: Er wollte einen Alchimisten töten, weil dieser ihn in Gareth der Dämonologie bezichtigen wollte (vollkommen zurecht). Gleich nach der Abreise des Alchimisten zog er sich mit seinem Dämonenbeschwörer-"Freund" aus einem kleinen Dorf zurück in den näheren Wald, um dort noch einige weitere Dämonen zu rufen und den Alchimisten zu töten. Nachdem er einen Heshtot auf die Jagd nach dem Alchimisten aussandte und sein "Freund" einen Shruuf hinterher schickte, wollten sie so schnell wie möglich aus dem Wald auf die Reichsstraße, um sich nach Süden durchzuschlagen. Leider liefen sie 4 Soldaten des Mittelreichs in die Arme, die sie festnahmen, da besagter Alchimist sie bei einer kleinen Garnision bereits angeschwärzt hatte. Als sie in Ketten gelegt wurden, wartete Torgel auf seine Chance: Als Essen gebracht wurde und man ihm die Kette von einer Hand nahm, beschwor er sofort einen Braggu (niederer Diener Thargunitoths), um einen Pakt mit ihm zu schließen und da er keine andere möglichkeit sah. Das Problem dabei war, dass er die Paktprobe verhaute und da die Soldaten noch vor der Gittertür standen, sahen und hörten sie, dass er einen Pakt mit einem Dämon eingehen wollte. Daraufhin knebelten sie ihn und brachten ihn mit seinem "Freund" (der ihn auch noch anschwärzte, um von sich abzulenken) nach Gareth. Vor dem Gericht war sehr schnell und ohne Verteidigungsmöglichkeit klar, dass es nur ein Urteil für Torgel gab: Den Feuertod. Sein "Freund" kam mit dem Leben davon und bekam eine recht harmlose Strafe, da kein Zeuge gegen ihn aussagen konnte - der Shruuf war schneller und so konnte der Alchimist nicht aussagen.
  • Besonderheiten: Es ist also doch passiert und Torgel ist tot. Das wird viele Leute sehr freuen, denn es standen noch einige auf seiner Todesliste. Ich hoffe, dass er seine Ruhe findet, denn im Grunde genommen war er ein aufrechter Mann, der nur leicht zur Übertreibung neigte. Er hätte sein Leben zwar retten können, aber er wollte keine Schwäche zeigen und suchte sein heil in einem Pakt (der leider nicht klappte).

Morloch

  • Spieler: Stefan Quast
  • Rasse: Zwerg
  • Beruf: Kämpfer
  • Geburt: Sommer 2005
  • Tod: Dezember 2005
  • System: DSA 4
  • Stufe: ?
  • Todesart: Ertrunken und Erfroren aufgrund einer selbst hervorgerufenen SCHNEEBALLSCHLACHT
  • Umstände des Todes: Besagter Zwerg versuchte nach einem Überfall auf die Kutsche in der er sass, sie nun selber zu fahren (er hatte tatsächlich sogar den Wert 1 in Fuhrwerke fahren). Als er jedoch versuchte die Kutsche anzuhalten und als dies nicht klappte eine Kurve zu fahren, hat sie sich infolge eines Patzers 2 MAL(!!) überschlagen und ist in den in den nächsten Baum gekracht! Das hat er abgesehen von einigen kleinen Blessuren sogar überlebt. Als er dann aber am nächsten Tag auf einem der Giebeldächer des inzwischen erreichten Schloßes herumkletterte, überkam ihm das große Bedürfnis einen Schneeball nach dem ihn vorangehenden Zwerg zu werfen! Den Ersten allerdings warf er sich ins eigene Gesicht! Das der andere Zwerg dann vor Lachen das Gleichgewicht verlor und sich nur knapp mit den Füßen auf der Regenrinne halten konnte, hielt Morloch NICHT davon ab einen weiteren Schneeball zu werfen, der diesmal auch fast getroffen hätte, wäre der andere Zwerg nicht gerade im Dach verschwunden, in das er ein Loch getreten hatte. Da nun auch Morloch ebenfalls sein Gleichgewicht verlor, hatte zur Folge das er sich gerade noch mit den Händen an der Regenrinne festhalten konnte! Da er diese aber aufgrund von Entkräftung losließ, bevor das Seil zu Rettung kam, fiel er 8 Schritt tief in den gerforenen Burggraben und hatte sogar das Glück sich sowohl das Bein zu brechen, als auch wirklich einzubrechen! Durch ebenso spektakuläres Versagen der herbeieilenden Helfer, gelang es ihnen Morloch erst herauszuziehen, als er schon blau angelaufen war und NICHT mehr atmete.
  • Besonderheiten: WER kommt auch auf die Idee eine Schneeballschlacht auf einem Giebeldach zu machen?! Außerdem tat er sich an diesem Abend darin hervor, das er fast alle seine Proben vermasselte, angeblich soll er aber gut gekämpft haben können.

Tulejan

  • Spieler: Gianni
  • Beruf: maraskanischer Wundarzt/Magiedilettant/hat später Alchimist und Priester gelernt
  • Geburt: Sommer 2005
  • Tod: März 2006
  • System: DSA 4
  • Stufe: 7
  • Todesart: Vom Shruuf zerfetzt
  • Umstände des Todes: Jeder Held muss nun einmal sterben und so ist es auch meinem Alchemisten ergangen. Wie Torgel hielt auch auch er sich mehrere Tage wegen Schnee an einem Ort auf. Da die 2 anwesenden Dämonologen meinten, sie müssten zu jeder Gelegenheit einen Dämon rufen, drohte mein Alchemist ihnen gegen Ende der 4 Tage, sie zu melden. Daraufhin wurde ihm mit dem Tod gedroht und er beschloss schnell Richtung Gareth abzureisen. Er schaffte es mit seinem Pferd bis zur nächsten Garnison, wo er die beiden Dämologen schon mal anschwärze. Er beschloss von dort mit zwei neuen Pferden durch die Nacht weiterzureiten, da er damit rechnete, dass er von Dämonen verfolgt wurde, worin er sich leider nicht irrte! Nach ein paar Stunden wurde er auch von dem Heshtot gestellt, den er mit Hilfe seines magischen Schnitters besiegen konnte - gegen den Shruuf, der ihn danach stellte, half ihm der Schnitter leider auch nichts mehr. Kaum hatte er überlegt was er tun wolle, wurde er von einem der Tentakel gepackt, in die Luft gerissen und ein paar Sekunden danach hatte er seinen Kreis vollendet!
  • Besonderheiten: Dies ist nun schon mein zweiter Maraskaner, den ich verliere, aber was zu viel ist, ist zu viel! Nun ja, was soll ich noch groß zu dem Charakter sagen, er war nun mal Rur-und- -Gror-Priester und irgendwie musste es ja so kommen. Er war überzeugter Gegner der Schwarzen Lande und kannte sich deswegen auch ganz gut aus mit Dämonen - aber Wissen ist Macht und nicht Kampfkraft!
  • Persönliche Erfahrungen für den Spieler: Dämonologen können miese Powergamer sein. Bedenke den Vorteil "Vom Schicksal begünstigt" zwei mal.

Xexis von Gareth

  • Spieler: Timo
  • Beruf: Anatomist, Gerber und Koch als Hobby
  • Geburt: Februar 2006
  • Tod: 8. März 2006
  • System: DSA 4
  • Stufe: 1
  • Todesart: Von der Hellebarde von Orik Tjallson (Ian) enthauptet
  • Umstände des Todes: Xexis war mit einigen anderen Abenteurern unterwegs und kam schließlich zu einer Mine, in der ein unverletztbares Monster wartete. Darum beschlossen wir einfach mal, ihm seinen Edelstein (oder so was ähnliches) zu stehlen. Dazu tat Adrian so, als wäre er auf der Seite des Monsters gewechselt. Hanni hatte das aber leider falsch verstanden und war der festen Überzeugung, dass Adrian tatsächlich die Seiten gewechselt hatte und beschloss ihn mit einem gezielten Schuß auf den Kopf zu töten. Er traf sein Ziel zwar, wobei sein Pfeil weniger Schaden anrichtete, wie geplant. Da Adrians Laurence Peterson der erste war, der Xexis nicht gleich töten wollte, als dieser ihm gestand, gerne Menschenherzen zu essen sondern mit ihm sogar noch Kochrezepte austauschte, sah Xexis es als seine Pflicht, seinem Freund beizustehen und Hannis Barduk Daske anzugreifen. Die Hilfe war jedoch unnötig, da Adrian dem Jäger mit einem Erzstrahl ein Loch in den Kopf bohrte. Da der Feind mein Eingreifen wohl als Zeichen sah, dass ich auf seiner Seite stand, blieb ich von Angriffen aus dieser Richtung verschont, so dass ich mich in Ruhe daran machte, Barduks Herz mit meinem Skalpell zu entfernen. Adrian und Ian flohen in der Zwischenzeit mit dem Edelstein. So musste ich meine Arbeit unterbrechen und ihnen folgen, da ich sonst Opfer der Feinde geworden wäre. Ian besiegte ohne Probleme die Krieger, die uns verfolgt hatten, während ich vorhatte, Adrian zu folgen. Ians Charakter schien allerdings etwas gegen das Schänden von Leichen zu haben, so dass er mir mitten im Lauf die Hellebarde vor den Latz knallte und leider auch traf. Xexis beschleuningte das Tempo, was jedoch nicht ausrecihte, um einem Nachschlag zu entgehen, der leider ebenso traf und mich auch zu Boden streckte. Fest überzeugt, seiner Gottheit damit einen Gefallen zu tun, trennte Ian mir dann den Kopf von den Schultern, was zwangsläufig zum Tode führte.
  • Besonderheiten: Obwohl die Monster, die einem in diesem Abenteuer begegneten keine große Gefahr darstellten, wurde die halbe Gruppe ausgelöscht, ohne dass das Zutun des Spielleiters benötigt wurde. Und endlich hat Ian sein großes Ziel erreicht und einen meiner Charaktere getötet, so ist zumindest einer glücklich. Hierbei handelte es sich erst um das zweite Abenteuer des Charakters. Das erste war noch am Laufen, aber da Xexis dort von Wachen verhaftet wurde, lässt sich erahnen, dass er nach Gareth ausgeliefert wird, wo er aufgrund gewisser Gesetzdehnungen (Verkauf von menschlicher Haut auf dem Markt) vermutlich hingerichtet werden wird. So ist es eigentlich ein doppelter Tod. Vielleicht war ein Charakter, der Menschenleder für besondres fein hält und einen Sadismuswert von 12 aufweisen kann, von vornherein zum Tode verurteilt. Aber neue Charakterideen ranken sich bereits in meinem kranken Gehirn und wollen unbedingt verwirklicht werden.

Ronda von Rondrastein

  • Spieler: Mischa, Adrian
  • Rasse: Mensch, Zwerg
  • Beruf: Rondrageweihte, Kämpfer?
  • Geburt: Sommer 2005, ?
  • Tod: März 2006
  • System: DSA 4
  • Stufe: 2,3
  • Todesart: Von einem dämonischen Drachen in Stücke gerissen (Der Drache wird wohl noch an seinen "Verletzungen" sterben.
  • Umstände des Todes: Eine kleiner Trupp mutiger, kämpferischer Helden hat sich in einem elfischen Dorf zusammen gefunden, um einen dämonischen Drachen und sein Gefolge zu besiegen. Nachdem der Schmied dem Trupp eine große Auswahl an magischen Waffen bereit stellte und der Auftrag klar war (Beseitigt diesen Drachen!), fand sich die Truppe (samt riesiger Armee, bestehend aus einer großen Zahl an Magiern, aber anscheinend ohne jegliche Geweihtenschaft) bei den Höhlen ein, wo der Drache und die andere riesige Armee auf sie warteten. Natürlch stellten sich der mutige Zwerg und die Rondrageweihte in die erste Schlachtreihe (während sich die anderen nach hinten verzogen). Leider war die Göttin des Kampfes anscheinend nicht auf Seiten des Guten und so versagte sie der Rondrageweihten die Liturgie "Ehrenhafter Zweikampf". Die beiden schlugen sich durch 100te von feindlichen Kämpfern (und haben auch weit über 100 in Borons Hallen geschickt oder auch an schlimmere Orte...). Dann gab es einen kurzen und für die Gargyle vernichtenden Kampf, die beiden gelangten in eine noch größere Höhle mit hunderten von Gargylen und dem mächtigen Drachen. In der Zeit haben sich die anderen Helden und der Anführer der Armee an Edelsteinen des Drachens bereichert. Kurz darauf hat der Drache die rondragefälligen Krieger erblickt und sie mit einem Feuerodem angegriffen, sich bewegt, einen Schwanzangriff ausgeführt und schließlich wollte er grad mit dem Maul zubeißen... also hieß es von mir nur: "Darf ich auch kurz was machen?" So entschloß Ronda mit den Worten: "Mit Rondras Segen werde ich steben", direkt dem Drachen ins Maul zu springen (sie wusste, dass ihr geweihter Rondrakamm dem Dämonen jede Sekunde quälen wird und er an seinen innerlichen Blutungen irgendwann erliegt... natürlich stürzte sich der Zwerg auf den Drachen... wer hat schon die Macht, bei so einem Drachen zu überleben...) Ich versetzte dem Drachen ein blutiges Auge und wurde verschlungen...
  • Besonderheiten: Das Erste DSA & D Abenteuer Es gab unter anderem solche Gespräche: "Ich will die Liturgie 'Ehrenhafter Zweikampf' wirken..." - "Ok, mach..." - "Was bewirkt denn die...?" - (Meine Erklärung) - "Nee, den Zauber darfst Du nicht machen..." Naja, oder: "Der Drache will dich beißen..." - Wir mit Adrian hüpfen auf der Couch - Adrian: "Sag ich doch, wir sterben..." - Meisterin: "OK. Ihr konntet euch retten" - Ich: "Neee, wenn ich schon vom Drachen abgefackelt worden bin, kurz vorm Tode bin - will ich nicht 'einfach so' gerettet werden..." Und so frage ich mich ob die Rondrageweihte (die ja wirklich geisteskrank ist) nur wieder mal unter Halluzinationen gelitten hat... oder ob es sich um eine Vision, eine Prüfung von Rondra handelt... Wobei, einen schöneren Tod einer Rondrageweihten kann es kaum geben...

Hanz-Reinhard Schmidt

  • Spieler: Ian
  • Beruf: Irrenwärter
  • Geburt: Herbst 2005
  • Tod: 29.04.06
  • System: Cthulhu (Kampagne "Horror im Orient-Express")
  • Stufe: 5% Cthulhu-Mythos
  • Todesart: Im Kugelhagel der Polizei untergegangen
  • Umstände des Todes: Er war mit seinen Freunden im Orient-Express nach Venedig gefahren. Gleich am Bahnhof halfen sie einer jungen Frau, die von ein paar Männern belästigt wurde. Es stellte sich heraus, dass die Männer zu den Schwarzhemden gehörten, die zur Zeit in Italien an der Macht waren (Mussolini). Als die Frau von den Schwarzhemden in ihrer eigenen Wohnung festgehalten wurde, beschlossen wir sie zu befreien. Dazu machten 3 von uns Krach vor dem Haus, während Hanz-Reinhard sich auf den Balkon hangelte. Als er die Balkontür auftrat und mit seiner abgesägten Schrottflinte ins Haus stürmte, waren die Schwarzhemden mit der Frau weggelaufen. Hanz folgte ihnen und wollte gerade aus der Haustür herausschauen, um nicht in einen Hinterhalt zu geraten. Er sah, dass an der Seite der Tür eine Person stand, bemerkte jedoch nicht den, der hinter ihm stand und ihm mit einem Knüppel auf den Kopf schlug. Aus Reflex schoß er dann den, den er sah, aus 1 Meter mit der Schrotflinte in den Oberkörper und sprang raus aus der Tür, um den anderen Mann zu sehen. Der legte sich sofort auf den Boden, um nicht auch erschossen zu werden. Hanz war gnädig und hat ihn nicht erschossen, sondern nur mit dem Fuß ins Gesicht getreten. Derweil haben die Leute, die draußen Krach machten, die Frau aus den Händen der Schwarzhemden befreit. Die Gruppe hat sich schnell in ihrem Hotel versteckt, weil schon Polizeisirenen zu hören waren. Alle bis auf 2 aus der Gruppe mußten nochmal weg, um einen wichtigen Gegenstand zu holen. Hanz und eine seiner Freunde (Doris Lüder, gespielt von Mona) sind zum Banhof gefahren, um in den Orient-Express wieder einzusteigen, weil sie hörten das Hanz bereits gesucht wurde. Am Banhof angekommen wurde Hanz verhaftet. Die Polizei fragte ihn, ob er Gepäck hat, darauf hin sagte er ihnen, dass er immer nackt reise, zeigte ihnen den Mittelfinger und beschimpfte die Polizei noch als Penner. Die Polizei wollte ihn grade abführen, als Hanz anfing, die Polizisten zusammenzutreten. Er schaffte 4 Polizisten, als alle anderen Polizisten anfingen auf ihn zu schießen. Er hatte keine Chance und starb im Kugelhagel.
  • Besonderheiten: Leider hatte Hanz seine Schrotflinte nicht dabei, sondern schon im Koffer versteckt. Doris Lüder war machtlos und konnte ihm nicht helfen. Er ist gestorben, wie es sich für einen "Helden" gehört - er hätte nicht so übertreiben müssen und den Mann erschießen sollen, aber es war ein Reflex, denn er war Kriegsveteran. Seine Freunde bezahlten noch viel Geld, um Hanz ein schönes Grab in seiner Heimatstadt Berlin zu geben. Hier ist der Frieden im Tod, den ich ihm im Leben nicht geben konnte.

Hagon Lesterwald

  • Spieler: Gianni
  • Beruf: Leichter Söldner/Weibel
  • Geburt: Weiß ich nicht mehr
  • Tod: 10.06.06
  • System: DSA
  • Stufe: 7
  • Todesart: Ertrunken
  • Umstände des Todes: Eins führte zum anderem, Unachtsamkeit des Spielers (oder Dummheit) und ein zu niedrieger Talentwert. Man versuche mit Schwimmen auf Null 2-3 Meilen zu schwimmen, zwar war eine erfahrene Schwimmerin dabei, aber diese musste sich um die beiden anderen ertrinkenden Helden kümmern. Relativ schnell hat sich der Ausdauerschaden dann angehäuft und so würde Hagon ohnmächtig und erlag dem Luftmangel unter Wasser. Dieses Schicksal durfte er dann auch noch mit seinem anderem Gefährten teilen.
  • Eigentlich war Hagon ein Allrounder, aber es gibt immer etwas was du nicht gut genug kannst. Als ich den Charakter erstellt habe, bin ich schon davon ausgegangen, dass er irgendwann stirbt, so von Trümmern erschlagen oder zu viele Hiebe auf den Kopf bekommen, aber dass er einfach nur ertrinkt, hätte ich nicht gedacht. Ich finde es schade, dass er gestorben ist, denn ich habe ihn doch gerne gespielt, aber ein Tod eines Helden solte auch nicht übergangen werden.

Orik Tjallson

  • Spieler:Ian
  • Beruf:Soldat schweres Fußvolk Korgeweihter
  • Geburt:Anfang 06
  • Tod:29.10.06
  • System:DSA
  • Stufe:8
  • Todesart:Erschlagen
  • Umstände des Todes:Orik war mit einer Grupp in der nähe von Rommilys unterwegs. Sie fanden ein paar verlassen Pferdekarren am Straßenrand und einen merkwürdigen Fußabdruck. Ein paar Meilen weiter erzählten sie in einem Dorf was sie gesehen haben. Sie beschlossen der Sache auf den Grund zu gehen und holten sich einen Jäger, weil sich von ihnen keiner in der Natur auskannte. Als sie bei den Karren ankamen, kam es zu einer hitzigen Diskussion über den Nutzen von Magie. Orik und sein bester Freund Xandaresch (gespielt von kl. Daniel) waren der Meinung, dass Magie unnötig ist und Magier genauso. Die 3 Magier in der Gruppe sahen das ein wenig anders. Nach einer langen Diskussion fiel ihnen auf, dass der Jäger verschwunden war ohne eine Spur zu hinterlassen, nicht einmal einen Fußabdruck. Man beschloß ihn zu suchen und nach einem langen langen Fußmarsch und einigen weiteren Diskussionen kam man unerwarteterweise am Dorf wieder an, obwohl dieses genau in der anderen Richtung lag. Wir beschlossen wieder zurück zu dem Platz zu gehen, wo der Jäger zuletzt gesehen wurde. Da es aber schon spät war, wollte man die Suche am nächsten Morgen anfangen. In der Nacht wurde Orik ein wenig von der Gruppe getrennt, genau diesen Moment nutzte ein Belhalhar Paktierer, um aus einem Baum nach unten zu springen, sich Frostarius (gespielt von Adrian) zu schnappen und ihn mit seiner Hängematte im Baum aufzuhängen, so dass er nichts mehr machen konnte. Er hat zwar versucht sich zu befreien, was aber immer wieder scheiterte. Inzwischen war Orik wieder auf dem Weg zum Lager. Er hatte das auch alles gesehen und wirkte deshalb eine Liturgie, um seinen Gegner besiegen zu können. Die Magier schleuderten dem Paktierer derweil alles entgegen was sie hatten, da kam ein Ignifaxius, der aber auf Grund eines Nachteils (Spruchhemmung) nicht kam und trotzdem volle Asp kostete(was nicht nur einmal passierte). Xandaresch kämpfte gegen den Paktierer als Orik auch endlich dazu stieß. Von da an kämpften sie zu zweit gegen ihn, während die anderen 2 Magier versuchten Frostarius aus seiner misslichen Lage zu befreien. Als Xandaresch und Orik kurz vor dem Sieg standen ging der Paktierer in den nächsten Kreis der Verdammnis und regenerierte all seinen erlittenen Schaden. Als wir ihn zum zweiten Mal kurz vor dem Tod hatten gelang es den anderen Magiern ENDLICH Frostarius zu befreien, der sofort einen Frigifaxius Doppelschuß rausjagte. Kurz bevor der sein Ziel traf ging der Paktierer wieder in den nächsten Kreis der Verdammnis und war wieder voll regeneriert(es war depremierend). Als wir ihn zum dritten mal kurz vor dem Tod hatten stürzte Orik bei seiner Attacke. Das nutze der Paktierer aus um einen Hammerschlag gegen den wehrlosen am Boden Liegenden zu machen. Da er einen Attacke wert von 26 hat, war es auch nicht schwer den Wehrlosen zu treffen und die glückliche Attacke zu bestätigen. Nach längerem Ausrechnen, wieviel Schaden Orik bekommen hat (Glücklicher Hammerschlag) sind wir auf 96 TP gekommen. Das war deutlich mehr als Orik hatte, er verfiel aber noch in den Blutrausch, da der Schlag nur sein linkes Bein abtrennte. Als er dann in der selben Runde von Xandaresch getroffen wurde war der Paktierer tot, aber Orik noch immer im Blutrausch. Danach ließ der Meister die Spieler auswürfelm wer mir am nächsten Stand. Da der Zwerg schon Fersengeld gegeben hatte, wie es der Zufall wollte, war es Timo. Der Meister würfelte 2W6 offen, um die Entfernung festzulegen da ich nicht mehr so schnell war. Es waren aber nur 4 Meter und das schaffte ich auch auf einem Bein, da ich einen 2 Meter langen Korspieß in der Hand hatte. Der erste Schlag gegen Timos Magier kam leider auch glücklich was dieser dann nicht parieren konnte und ihn dann auch getötet hat.
  • Besonderheiten:Er ist gestorben wie es sich für einen Korgeweihten gehört im Kampf gegen einen Paktierer von dem Gegenspieler Kor´s Mutter Rondra. Die Gruppe zeichnete sich an diesem Abend durch grandiose Inkompetenz aus, weil wir extrem viele einfache Proben verhauen haben. Das ist nun schon der zweite Charakter von Timo den ich mit diesem Helden getötet habe, aber diesmal konnte ich nichts dafür, weil die anderen es selber ausgewürfelt hatten (was nicht bedeuten soll das ich froh bin das es Timo getroffen hat :) ).

Andak Farfara

  • Spieler: Timo
  • Beruf: Illusionist und Ekel aus Leidenschaft
  • Geburt: Mitte 2005
  • Tod: 29. Oktober 2006
  • System: DSA 4
  • Stufe: 9
  • Todesart: Von dem Korspieß des im Blutrausch befindlichen Orik Tjallson (Ian) erschlagen.
  • Umstände des Todes: Nachdem unsere Gruppe in einem Wald ein Lager aufgeschlagen hatte, wurden wir von einem Paktierer angegriffen. Genaueres dazu ist dem Todesbrief Orik Tjallsons zu entnehmen. Am Ende wurde dieser durch einen glücklichen Hammerschlag getötet, wobei er in den Blutrausch fiel. Bereits tot erschlug er Andak mit seinem Kor-Spieß und einer glücklichen Attacke und tötete ihn damit.
  • Besonderheiten: Der wohl von Vereinscharaktern am meisten gehasste Charakter ist tot. Obwohl direkt auf der 5. Stufe erstellt, ist er mir ans Herz gewachsen wie kein anderer Charakter vorher. Doch vielleicht war er genau deshalb zum Tode verurteilt. Er ist mein vierter DSA4 Charakter, der das Zeitliche segnet und dabei der dritte, der einem von Ians Charakteren zum Opfer fiel. Man darf gespannt sein, ob er auch meinem letzten verbliebenen Charakter das Lebenslicht ausbläst.

Dr. Hans Schuster

  • Spieler: Merten
  • Beruf: Arzt
  • Geburt: 2005
  • Tod: 18.3.2007
  • System: Cthulhu (Kampagne "Horror im Orient-Express")
  • Stufe: 39 % Cthulhu-Mythos
  • Todesart: Zerrissen
  • Umstände des Todes: Während der Zugfahrt nach Konstantinopel geriet die Gruppe in einen Kampf mit einer Kreatur des Cthulhu-Mythos. Alle waren unter Einsatz ihres Lebens im Kampfgetümmel vestrickt und Hans hatte das Pech buchstäblich "zerrissen" zu werden. Die übrigen Gruppenmitglieder wurden teilweise lebensgefährlich verletzt, schafften es jedoch letztlich einen Sieg zu erringen. Genaueres schreibe ich hierzu nicht, da eventuell noch andere die Kampagne spielen wollen.
  • Besonderheiten: Er war ein wahrer Cthulhu-Veteran, der allgemein sehr fähig und nur im Nahkampf schwach war. Leider etwas unpassend, dass dabei starb. Der Wahnsinn hätte ihn holen sollen. Bisher ist noch keiner der Charaktere, der mir ans Herz gewachsen ist, gestorben. Aber irgendwann ist immer das erste mal. Immerhin passenderweise bei Cthulhu.

Vier (fast) auf einen Streich

  • Betroffene:
    • Major John Whittaker (Mirko)
    • Mr. Jason McFairlane (Sven)
    • Mr. Henry O'Neill (Ian)
    • Miss Vicoria Temp (Mona)
  • Geburt: Jeweils 2007
  • Tod: 10. August 2007
  • System: Cthulhu (Kampagne "In Nyarlathoteps Schatten")
  • Umstände des Todes: Cthulhu ist ja bekanntlich ein durchaus tödliches System - wie tödlich, das sollten wir ganz besonders während einer einzigen schicksalsträchtigen Sitzung feststellen. Während eines nächtlichen Überfalles wurden die Charaktere von Mirko und Sven erschossen. Doch anstatt in stiller Andacht zu trauern, stürzte der Rest der Gruppe sich selbst ins Unglück und tappte genau in eine Falle ihrer Gegenspieler - und schon waren's wieder zwei weniger. Monas Charakter - unsere Auftraggeberin - erwischte es sofort, während Ians "Held" entführt und gefolter wurde. Glück im Unglück hatten aus unserer Runde nur zwei Spieler: Heiko, dessen Charakter wegen offenen Tragens einer Waffe zu diesem Zeitpunkt gerade verhaftet war und Regina, die als Spielerin an diesem Tag keine Zeit hatte. Diese beiden stehen nun vor der schwierigen Aufgabe, eine fast komplett neue Gruppe an wackeren Streitern zusammen zu stellen, die das Böse vielleicht bezwingen können. Drücken wir ihnen die Daumen, dass ihre Grabsteine hier nicht demnächst ebenfalls aufgestellt werden.
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