Hentrisch
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Hentrisch ist die unordlichste Stadt der Inneren Lande. Die Häuser stehen kreuz und quer herum. Keine der Straßen, wenn man die Wege zwischen den Häusern überhaupt so nennen darf, ist gepflastert. Denn aufgrund der Unordnung sind die Wege genauso chaotisch, teilweise führen nur kleine Trampelpfade zu den Häuser. Die Häuser sind Inmitten der Stadt liegt ein größerer Platz. Auf diesem Platz wird der Markt abgehalten, der alle drei Tage stattfindet.
An diesem Platz steht der Tempel von V’oulsa, wo die Jäger und Fischer der Stadt die Göttin um eine gute Jagd, einen guten Fang bitten. Denn ein guter Teil der Bewohner lebt vom Fischfang im Hent. In diesem tiefen Gewässer fangen die Fischer in ihren Netzen so viele Fische, das sie diese auch in andere Städte verkaufen können.
Die Besitzer der Herden sind sehr reich geworden. Sie leben in prachtvollen Villen im Norden der Stadt an einem kleinen Bach, der dem Hügel östlich der Stadt entspringt und in den Hent einmündet. Diese Herrenhäuser erreichen schon einmal die Größe des Palastes des Herzog von Teschal. Der Herzog Tu'Vorg von Hentrisch lebt in einem Palast, der inmitten der Stadt lebt. Der Palastgarten ist von einer Steinmauer umgeben, welche die Höhe eines Deformen hat und über und über von Efeu überwuchert ist.
Das größte Bauwerk der Stadt ist das Theater, das ein Vorfahr des jetzigen Herzogs errichten hat lassen. Es fasst etwa 2.500 Besucher, das bedeutet, dass ein ausverkauftet Haus eine prima Gelegenheit für Diebe wäre, da dann die Stadt wie leer gefegt ist.
Die Verteidigungsanlagen der Stadt sind auch nicht so gut wie in den anderen Städten, denn sie ist nicht von einer Mauer umgeben. Am Besten ist die Stadt im Westen gedeckt, denn dort grenzt sie direkt an den Hent. Im Süden ist Hentrisch nur durch einen Erdwall mit einer Holzpalisade geschützt. Der Wall ist an der Stelle, an der die Straße die Stadt erreicht, unterbrochen. Im Norden ist die Stadt noch schlechter geschützt, dort schützt nur ein kleiner Bach die Einwohner der Stadt vor Barbaren und feindlichen Armeen. Im Osten erhebt sich ein hohr Hügel. Auf diesem ist die einzige wehrhafte Anlage der Stadt errichtet. Ein Wehrturm steht auf dem höchsten Punkt des Hügels. In den Katakomben unter dem Turm lebt die Garnison, die hier nur aus fünfzig Soldaten besteht. Die Turmspitze ist ständig bemannt, sodass nahende Feinde schon frühzeitig entdeckt werden können.
