Khalaschen
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Khalaschen - eine Kultur der Smills
Verbreitungsgebiet: Im Khalasch liegt die Wiege der Smill Zivilisation der gesamten Welt und das wissen die Khalaschen auch. Sie sind sehr stolze Smills, die ihre Hallen nur selten verlassen, aber das brauchen sie auch nicht, da das Leben in ihren Städten sehr angenehm ist. Einige wenige Khalaschen sind auch in Valland und Lamodan anzutreffen.
Aus dem Khalasch haben sie verschiedene Stämme in die weite Welt aufgemacht, um neue Gebirge zu besie-deln; so sind im Laufe vieler Tausend Jahre die anderen Kulturen entstanden.
Aussehen: Für die Pflege ihrer Haare und Bärte nehmen sich die Khalaschen viel Zeit; sie flechten ihre Haare zu kunstvollen Zöpfen.
Gesellschaft: Die Khalaschen haben die Baukunst vervollkommnt. Die Hallen ihrer Städte sind ein Meisterwerk der Baukunst und selbst die schäbigsten Behausungen sind noch prachtvoll verziert. Khalaschen sind sich ihrer Fähigkeiten und Fertigkeiten bewusst und sie machen dies auch mit ihrem überheblichen, arroganten Verhalten jedem Fremden gegenüber deutlich. Sie arbeiten sehr viel, um neue Kunstwerke, Schmiedearbeiten, Freskten, Statuen, ... fertigzustellen. Im Gegensatz zu den anderen Kulturen sind sie weniger gesellig, was sich auch in ihrer Kochkunst (siehe unten) niederschlägt. Wenn sie einmal von ihrer Arbeit ablassen und ein wenig Freizeit haben, wissen sie häufig nichts mit sich anzu-fangen und langweilen sich. Dann beschäftigen sie sich mit Ringen und dem studieren von Büchern. Schon die jüngsten Khalaschen lernen Lesen und Schreiben. Sie gelten bei anderen Völkern als äußerst belesen.
Die Khalaschen organisieren sich in Stämme. Diese Stämme werden von einem Häuptling, welche sich auch Könige nennen, geführt. Stirbt der König versammeln sich die Ältesten des Stammes und wählen einen neuen König. Bei der Wahl folgen sie meist dem Vorschlag, den der verstorbene König vor seinem Tode gemacht hat.
In einer Stamm lebt für gewöhnlich in genau einer Stadt nur wenige Stämme verteilen sich über mehrere Städte, in diesem Fall hat dann jede Stadt einen König und der Häuptling des Stammes wird dann Hochkönig genannt.
Nur selten leben mehrere Stämme in einer Stadt. Der König des größten Stammes ist dann der Herrscher über die Stadt, die anderen haben dann beratende Funktionen inne.
Kochkunst
"Mein smillscher Freund Sorlesch führte mich an den Wachen der unterirdischen Stadt Pralmar vorbei, wäh-rend er mir eröffnete, dass er mich einladen wolle, um mit ihm mal „eine vernünftige Mahlzeit zu genießen“. Das erste, was mir auffiel, als er mich in die Kneipe „Zum Breithammer“ führte, war, dass der Wirt einen ver-beulten Metallhelm trug. Als ich Sorlesch darauf ansprach, meinte er, man könnte nie wissen, was einem in einer smillschen Kneipe zustoßen könne. Der Wirt servierte uns das Essen, das aus einer roten Soße bestand, in der einige kohlschwarze Fleischbrocken lagen. Als Besteck gab mir der Wirt eine Gabel, ein Messer und – ei-nen Hammer ! Ich versuchte, mir mein erstaunen nicht anmerken zu lassen und Tat es meinem Freund nach, der inzwischen einen der Brocken auf eine im Steintisch eingelassene Metallplatte gelegt hatte und wild auf ihn einzuschlagen begann. Meine versuche waren jedoch anfangs nicht von Erfolg gekrönt. Zuerst traf ich den Brocken nicht, dann schlug ich mir auf die Finger, weil ich versucht hatte, ihn mit der Hand festzuhalten. Zu-letzt hieb ich mit voller Wucht zu. Der Brocken glitt unter dem Hammer weg und schoss davon, bis er den Tre-sen erreichte und in dessen Holzfassade stecken blieb..."
Lynca Siebenstrick, Abenteurerin -
Die Smills des Khalasch genießen kaum ansehen als hervorragende Köche, ihr Nationalgericht jedoch, Pralmarer Steinbeiss, ist in ganz Bordiapur berüchtigt, obwohl die wenigsten Personen außerhalb des Khalasch es probiert haben. Steinbeiss ist ein Fleischgericht, für das wahlweise Rindfleisch oder das Fleisch der Steinböcke verwen-det werden kann. Die Fleischbrocken werden, mit viel Gewürz vermischt, unter großem Aufwand mit glühend heißen Steinen in eine vage runde Form gepresst, wobei kein Fett entweichen kann und das Fleisch bald die Konsistenz von Granit hat. Zu diesem Hauptbestandteil des Gerichtes wird eine scharfe Soße gereicht, deren Hauptbestandteil eine Pflanze ist, die von den Alben he’raí, von den Smills jedoch Xili genannt wird. Das übli-che Besteck für dieses Gericht sind ein Messer und eine Gabel, um die Nahrung zu zerkleinern und zum Mund zu befördern, sowie ein Hammer, mit dem das Fleisch wieder weichgeklopft wird.
