Orden des On
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| Orden der Xantesklaue |
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Name: Orden des heiligen On zum Schutze der Wehrlosen
Ziele: Der Orden hat sich dem Schutz der Wehrlosen verschrieben.
Struktur: Der Orden wird geführt vom General Ons, welcher von einem Ältesten Rat bestimmt wird.
Der Ältesten Rat setzt sich aus den fünf Generälen des Ordens und einem Vertreter der Äbte
zusammen. Jeder General steht einem Regiment vor. Es gibt ein kompliziertes System von
Rängen innerhalb der Ritterschaft des Ordens.
Die Mönche in den Klöstern werden von Äbten, welche den Orden vorstehen, geführt.
Angehörige: Die Ordensritter ziehen durch die Welt, um den Wehrlosen ihre Hilfe anzubieten.
Finanziert wird dies von den Mönchen, welche sich um die Landwirtschaft, Erhalt der
Klöster und Verwaltung kümmern. Der Orden nimmt nur Menschen in seine Reihen auf.
Sitz: Der Sitz des Ordens liegt nördlich der Stadt Tradaj. Weitere Ordensburgen existieren im
Fürstentum Teschal, sowie in Jenterian, Kronenburg. Neben den Ordensburgen existieren
noch etwa zehn Klöster im Reich der Tausend Nationen.
In Cantaria wird eine Ordensburg errichtet, welche vermutlich in den nächsten zwei Jahren
fertiggestellt wird.
Recken: Ordenritter Onwallis (Neuzeit), Hlg. Obus Onka (76 v.GdR.), Hlg. Onara Schildtrutz (364 v.GdR.)
Der Orden finanziert sich über drei Wege: Erstens erhält sie einen Teil des Vermögens der On Kirche, Zweitens werden Spenden vom Adel gesammelt und Drittens kämpfen die Regimenter auch für Sold. Allerdings wird genauestens geprüft, ob der Einsatz auch den Zielen des Ordens entspricht. Und die Generäle behalten sich vor ihren Einsatz jederzeit abzubrechen oder gar die Seiten zu wechseln, wenn es dem Willen Ons entspricht.
Mönche
Die Mönche des Orden des On leben und arbeiten in den Ordenburgen. Ihre Aufgabe ist es die weltlichen Güter der Abteien zu verwalten. Sie bestellen die Felder und hüten die Tiere. Sie sorgen für den Erhalt der oft mächtigen Bauwerke und stellen vielerlei Dinge für die Ritter her: Sie schmieden die Schwerter, fertigen Rüstungen, Sattel, richten Pferde ab und vieles mehr. Ihre handwerklichen Tätigen bilden das Rückrad des Ordens.
Zudem halten sie regelmäßig Armenspeisungen ab und halten Gottesdienste für sich, die Ritter und das Volk.
Aufgrund der Tatsache, dass die Mönche die Burgen so gut wie nie verlassen und dann auch nur um Güter zu kaufen oder zu verkaufen, eignen sich diese nicht als Charaktere. Ein ehemaliger Mönch könnte als normaler Handwerker erschaffen werden, wobei dann natürlich auch ein paar Faktoren auf geistige Fertigkeiten verteilt werden sollten (insbesondere natürlich Götter/Kulte).
Ordensritter
Der Orden verfolgt seine Ziele mit der Ausbildung von Ordensrittern. So werden in jedes Jahr Wettkämpfe veranstaltet, um neue junge Männer und Frauen zu finden, welche würdig genug sind, zum Ordensritter ausgebildet zu werden. Diese Wettkämpfe sind hart und werden nur von wenigen durchstanden.
Gleich danach beginnt die Ausbildung zum Ordenritter. Zuerst werden die jungen Menschen in Etikette und Religion von den Mönchen unterrichtet. Nach etwa einem Jahr werden sie dann auch im Waffenhandwerk geschult. Nach weiteren zwei Jahren dieser Grundausbildung werden sie einem erfahrenen Ritter als Knappe zur Seite gestellt. Im letzten Jahr werden die Ritter in den besonderen Riten zum Schutze der Wehrlosen und gegen Magie unterwiesen. Diese Kunst ist nur schwer zu meistern und zahlreiche Ritter werden sie nie vollständig begreifen. Im Alter von zwanzig Jahren werden die Knappen in einer feierlichen Zeremonie zu Rittern geschlagen.
In jeder Ordensburg hat –offiziellen Angaben nach– ein Regiment seinen Sitz. Ein Regiment besteht aus hundert Rittern und ihrem Anhang. Viele Ritter verlassen jedoch ihre Ordenburg und ziehen durch die Welt, um ihre Kraft den Wehrlosen zur Verfügung zu stellen.
Ein solcher reisender Ordenritter eignet sich selbstverständlich als Charakter für einen Spieler. Um einen solchen zu generieren, wird einfach der Beruf Ordensritter im Kapitel Charaktererschaffung des Grundregelwerkes ergriffen. Dabei ist zu beachten, dass der Orden nur Menschen in seine Reihen aufnimmt.
Die Riten
Mit den Riten rufen die Ordenritter Kräfte zum Schutze herbei. Diese Kräfte stammen direkt von On. Der Gott neigt dazu sie nur den Rittern zur Verfügung zu stellen, die seinen Geboten folgen. Verstößt ein Ritter auch nur einmal gegen die Gebote, muss er damit rechnen, dass er die Kräfte nicht mehr herbeirufen kann. Folgt er ihnen dann wieder, wird der Gott wieder gnädig gesonnen.
Antimagischer Ritus
Diese Riten erhöhen den Schutz gegen Magie sowohl des Ritters selber als auch anderen Wehrlosen. Er ruft laut und vernehmlich seinen Gott mit den Worten: „On, mächtiger On, schütze mich und diese Wehrlose vor den Wirkungen der Zauberei.“ Dabei schlägt er das Zeichen des Schwertes, ein Kreuz, vor sich und allen Wehrlosen.
Der Spieler legt eine Götter/Kulte-Probe ab. Diese erschwert er sich selber um einen Wert. Ist die Probe erfolgreich, wird der Wert gleichmäßig auf alle zu schützenden aufgeteilt. Dir Widerstandkraft gegen Magie steigt um den entsprechenden Betrag. Dieser Wert schütz auch gegen Magie gegen die sonst kein magischer Widerstand schützt. Der Schutz hält bis zur nächsten Dämmerung an.
(Beispiel: Johannes ist ein Ordenskrieger des On und will sich und einen armen Bettler gegen Magie schützen. Er ruft On an und schlägt das Kreuz vor sich und dem Bettler. Der Spieler muss nun eine Probe auf Götter-Kulte werfen. Johannes ist gut darin (80%). Der Spieler erschwert die Probe um 20% und würfelt eine 51. Somit ist die Probe erfolgreich und die magische Wiederstandskraft von Johannes und dem Bettler steigen um jeweils 10. Der Magier Al’mechif zaubert nun einen Flammenstrahl gegen den Bettler. Normalerweise muss er nur eine normal Probe auf „Praktische Magie“ ablegen, welche nicht erschwert ist. On hat dem Bettler aber seinen Schutz zugesprochen, daher wird die Probe um 10% erschwert.)
Schutz der Wehrlosen
„Im Namen und im Angesicht Ons: Ich segne Euch. On blickt auf Euch herab und schützt Euch vor dem Übel.“ Mit diesen Worten ruft der Ordensritter den Schutz des Gottes herbei. Dabei schlägt er wieder das Schwert vor den Wehrlosen, die er zu schützen gedenkt.
Der Spieler legt eine Götter/Kulte-Probe ab. Diese erschwert er sich selber um einen Wert. Dieser muss auf drei Dinge aufgeteilt werden: Menge, Dauer und Schutz.
Für jeden Gesegneten wird ein Punkt aufgewendet, zudem wird für je eine Stunde Dauer auch ein Punkt benötigt.
Alle nicht für die Dauer und die Menge verwendeten Punkte fließen direkt in den Schutz. Der Wert des Schutzes wird als Erschwernis auf alle Aktionen angewendet, welche die Geschützen schädigen sollen
Die Gesegneten müssen sich selbstverständlich On-gefällig verhalten, da er ansonsten den Schutz von ihnen nimmt. Das bedeutet, dass sie selber keinen Wehrlosen angreifen dürfen und sich selber auch nicht in unnötige Gefahr begeben dürfen.
(Beispiel: Johannes bewacht einen kleinen Bauenhof mit 12 Bewohnern. Er muss diesen jedoch für einige Stunden verlassen. Daher segnet er die Bewohner, um sie gegen Gefahren zu schützen. Der Spieler beschließt die Probe auf Götter/Kulte um 40% zu erschweren. Er würfelt eine 37, somit ist die Probe gelungen (zur Erinnerung: Johannes hat Götter/Kulte 80%), Die 40 Punkte teilt er nun wie folgt auf, 12 Punkte für die Gesegneten, 8 für die Dauer des Schutzes, da er damit rechnet dass Johannes nach spätestens 8 Stunden zurückkehrt. Somit ergibt sich ein Schutzwert von 20 gegen alle feindlichen Aktionen.)
Gebote
On erwartet von seinen Gläubigen genau zwei Dinge. Verehrung und Schutz der Wehrlosen.
Verehrung
On ist überaus eitel und verlangt daher, dass seine Gläubigen ihn regelmäßig verehren. Ein Ordensritter der seine Kräfte herbeirufen will, muss sich mindestens einmal am Tage (am besten in den frühen Morgenstunden) für eine halbe Stunde dem Gott vollhingegeben. Dies tut er mittels eines Gebetes während einer meditativen Übung.
Von einfachen Gläubigen verlangt er ein tägliches Gebet nach dem Aufstehen und den regelmäßigen Besuch eines Gottesdienstes.
Schutz der Wehrlosen
De Schutz der Wehrlosen ist Ons höchstes und wichtigstes Gebot. Das bedeutet, dass seine Gläubigen keinen Wehrlosen angreifen oder schädigen dürfen. Sie müssen Gnade walten können.
An seine Ordensritter stellt er höhere Ansprüche. Diese müssen nicht nur Gnade walten lassen und Wehrlose nicht schädigen. Sie müssen die Schutzlosen auch noch aktiv schützen. Wie sie dies tun, bleibt den Rittern überlassen und ist nicht immer leicht herauszufinden.
Verstoße gegen die Gebote
Ein einfacher Gläubiger muss nicht sogleich mit Strafen rechnen, wenn er einmal gegen die Gebote des Gottes verstößt. Kommt es aber wiederholt vor oder fällt er gar vom Glauben hat, muss er damit rechnen, dass die Ordenritter ihn nicht mehr mit ihren Riten schützen können. Jemand, der während des Schutzes durch einen Ritus gegen dieses Gebote verstößt, verliert sofort den gesamten Schutz des Gottes.
Ein Ordensritter, der gegen die Gebote verstößt, wird meistens sogleich dafür bestraft. Er kann für eine gewisse Zeit keine Riten mehr wirken. Der Gott beruhigt sich allerdings auch wieder, wenn der Ritter wieder Gott gefällig lebt.

