Orden des Trulip
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| Valländischer Lafeum-Oden |
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Name: Orden des Heiligen Trulip
Ziele: Die Mitglieder dieses Ordens treten in Kontakt mit dem heiligen Boten von Rag’nag auf der Suche nach Weisheit und Weissagungen.
Struktur: Der kleine Orden ist einfach strukturiert. Im steht ein Ordensmarschall vor, welcher die weltlichen Geschäfte des Ordens regelt, sowie die Beziehungen zu anderen Orden, Staaten ... regelt. Auf der nächsten Stufe unter ihm stehen die Äbte der beiden Kloster. Sie stehen ihrer jeweiligen Gemeinschaft vor und haben einen Reihe von Mitarbeitern unter sich, welche ihnen bei der alltäglichen Arbeit zur Seite stehen.
Angehörige: Der kleine Orden hat nur wenige Mitglieder. In den zwei Abteien existieren etwa 100 Mönche, dazu kommen noch deren Dienstboten, Landwirte und Handwerker.
Verbreitung: Der Orden hat genau zwei Klöster. Eines steht in Bjarnholdt direkt gegenüber vom Herrscherpalast am Richtplatz. Das Hauptkloster des Ordens steht im Königreich Egelbach in mitten weiter Kornfelder, welche zu den Ländereien des Ordens gehören.
Wappen: weißes Pferd auf grünem Grund
Gegründet wurde der Orden in Egelbach zur Ergründung des wahren Wesens der Götter und ihres Willens. Mit zahlreichen Schenkungen bedacht, verfügte der Orden schon bald über die nötigen Mittel um ihre Mönche ohne weitere Probleme versorgen zu können. Die Mönche kümmern sich allerdings nicht um die Feldarbeit, wie man vermuten könnte. Sie versuchen stattdessen Weissagungen zu deuten oder neue Weissagungen zu sprechen. Dies tun sie auf verschiedene Art und Weise:
Rausch
Die Mönche rauchen berauschende Kräuter durch eine Wasserpfeife. Sie werden dadurch in eine Trance versetzt, in der sie eine Abfolge von in allen Farben schillernden Bildern erblicken. Die große Kunst ist es nun sich diese Bilder einzuprägen, was im Zustand der Trance gar nicht so einfach ist. Nach einige Stunden erwachen die Mönche wieder und beginnen entweder direkt mit der Deutung der gesehenen Bilder, wobei dies in Gruppen von drei bis fünf Mönchen geschieht. Andere, welche künstlerisch begabt sind, halten ihre Visionen auf einer Leinwand fest, damit sie später gedeutet werden können. So sind in den Klöstern Galerien mit Bildern zu finden, welche für Uneingeweihte recht seltsame Bilder zeigen.
Vogelbeobachtung
Auf den Türmen der Kloster sitzen einige wenige Mönche, welche sich der Vogelbeobachtung verschrieben haben. Aus dem Flug der Vögel, den Formationen der Zugvögel und den Liedern, welche sie zwitschern, erkennen sie den Willen des Gottes. Sie halten den Flug und die Formationen in Skizzen fest und haben sogar eine Schrift erfunden, in der sie die Gesänge der Vögel niederschreiben können. Über diesen Skizzen und Schriften hocken sie dann lange Zeiten und übersetzen diese in Sprache, welche für die Gläubigen verständlich ist.
Sternenkunde
Das Kloster in Bjaernholdt verfügt seit wenigen Jahren über ein Observatorium, in welchem ein modernes Fernrohr steht. Dieses ermöglicht den fortschrittlichen Sternendeutern die Sternenbilder und die Bahnen der Wandelsterne genauer und intensiver zu studieren. So erhalten sie Einblicke in die Zukunft und können Horoskope für die Neugeborenen erstellen.
Knochenlesen
Diese Art Weissagungen zu sprechen, ist eine der ältesten, welche im Orden angewendet wird. Nur noch wneige Mönche beherrschen sie. Der kundige Mönch wickelt die Knochen des Maulwurfs in ein grünes Tuch und lässt dieses dann fallen. Das Tuch öffnet sich und die Knochen bilden komplizierte Muster. Aus diesen Mustern können die Mönche Weissagungen erkennen, welche sie niederschreiben. Diese sind schwer zu deuten, da sie oft ebenso verworren sind, wie die Muster der Knochen.
Tieropferung
Zu besonderen Feiertagen des Ordens werden auf den Altären in den Kirchen der Kloster Tiere geopfert. Zumeist sind es Pferde und Maulwürde. Aus den Innereien, der Art wie das Blut über den Altar rinnt, die letzten Schreie der Tiere und anderen Dingen werden Prophezeiungen erstellt. Diese aus Opferungen erstellten Weissagungen gelten als diejenige, welche am gnauesten die Zukunft und den Willen der Götter voraussagen. Allerdings sind sie auch am schwierigsten zu erstellen, viele Mönche sind daran tätig, und noch viel schwieriger sind sie richtig zu deuten. Es dauert oft Jahre bis eine solche Prophezeiung richtig entschlüsselt wurde.
