Postille 17


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KRIEG in Ontan: Truppen befreien Majavo!

Majavo (sr): Endlich wieder einmal eine gute Botschaft aus dem Süden unseres Reiches: Nachdem es lange so aussah, als ob die gemeinsamen Friedenstruppen an der schwierigen Topologie Zs'can'thans und den wehrhaften Rebellen scheitern könnten, wurden die letzten Wochen zu einem beispielslosen Erfolg. Unser Friedenskorrespondent Hassan Jakel, der nach Monaten an der Front nun wieder in seine Heimat zurückkehren konnte: "Zunächst sah es hoffnungslos aus. Die Männer und Frauen, die aus dem ontanischen Dschungel aufgebrochen waren, hatten sich in der zsu'can'thanischen Steppe in Kämpfe gegen wilde Tiere und einzelne Freischärler verstrickt. Majavo, Hauptstadt des Landes und Ziel ihres Feldzuges, schien in unerreichbare Ferne gerückt zu sein. Als die Moral bereits auf einem Tiefpunkt angekommen war und eine erneute Angriffswelle auf unsere tapferen Truppen niederging, überbrachte ein Kundschafter die lange erwartete Botschaft: Die Truppen aus Maccarr waren endlich eingetroffen und nahmen den Feind mit einer blitzschnellen Zangenbewegung in die Mangel. Was folgte, wird wohl noch in eintausend Jahren als 'der glorreiche Sieg in der Steppe' besungen werden."

Unter der Führung von General Rhadas Jentariel konnte das vereinigte Heer tief in das zsu'can'thanische Mutterland vorstoßen und die Hauptstadt Majavo schließlich nach nur zweitägiger Belagerung einnehmen. Ohne nennenswerte Verluste ist es den Reichstruppen damit gelungen, Frieden und Ordnung an der Südflanke unseres geliebten Reich wieder herzustellen.

Irritationen am Inneren Meer

Burusa (sr): Für Verwunderung sorgte das Eingreifen von Truppen aus Burusa in den Konflikt. Diese hatten sich in den letzten Wochen südlich der Grenze Zsu'can'thans zusammen gezogen, um im Bedarfsfall gegen sich zurückziehende Banditen vorgehen zu können. Als dann aber etliche Einheiten maccarrische Truppen in Booten mehrere Meilen weiter nördlich über die Förde übersetzten, setzten sich die Truppen in Bewegung. Den Maccarrern blieb angesichts ihrer zahlenmäßigen Unterlegenheit keine andere Möglichkeit, als sich fluchtartig wieder zurück zu ziehen. Der Anführer der Buruser, Himgi Albentodt, gab, befragt nach den Motiven für diesen überraschenden Schlag, folgendes zu Protokoll: "Wir können nicht zulassen, dass sich Maccarr im südlichen Mündungsgebiet der Förde festsetzt und diesen wichtigen Schiffahrtsweg alleine kontrolliert. Das Vorgehen der Maccarrer war nach unseren Informationen eigenmächtig und nicht mit dem Imperator angesprochen. Also mußte etwas getan werden!"

Während die maccarrische Führung das Vorgehen der scheinbar nicht bevollmächtigten eigenen Truppen in diesem Gebiet strengstens verurteilte und als einen Akt des Verrats wertete, war aus Kreisen des Imperators Lob über das beherzte Eingreifen der Buruser zu vernehmen. Das derzeit befriedete Gebiet wird bis zur Herstellung einer neuen Ordnung unter der Kontrolle Burusas stehen, welches damit einen weiteren großen Schritt in Richtung einer Aufnahme in das Reich getan hat.

Zsu'can'thanische Führung ergibt sich

Majavo (sr): Der Tyrann ist gestürzt - so lautet die offiziele Lesart der Ereignisse in der zsu'can'thanischen Hauptstadt Majavo. Nachdem die Reichstruppen Majavo zwei Tage belagert hatten und sich zu einem Sturm auf die Stadt anschickten, öffneten sich die Tore und eine einzelne Gestalt kam heraus: Der Herrscher des Landes. Sichtlich mitgenommen bot er sich den Truppenführern als Gefangener an gegen die Zusicherung, dass der städtischen Bevölkerung kein Leid zugefügt wurde. Nach mehrtägigem Verhör befindet er sich zur Zeit auf dem Weg in die Inneren Lande, wo ihm als Reichsverräter der Prozeß gemacht werden soll.

Ober-Bananien nutzt die Lage für sich aus

Ober-Bananien (sr): Abseits des großen Feldzuges war auch Platz für kleinere Triumphe. Nachdem die Reichstruppen das Gebiet der nördlichen Steppe befriedet hatten, stieß die Armee Ober-Bananiens nach Süden vor und annektierte die menschenleere Region - den nördlichsten Zipfel Zsu'can'thans - für sich. "Hier sind wir jetzt und gehen nicht mehr", war die Aussage eines etwas übernächtigt wirkenden Soldaten, der gerade eifrig damit beschäftigt war, aus zurückgelassenem Material eine windschiefe Hütte zu errichten.

Die neue Ordnung

Majavo (sr): Bis zur Klärung der Frage, wer zukünftig über Zsu'can'than herrschen wird, wird das Land in die Obhut von Verwaltern gesetzt, die direkt vom Imperator ernannt werden. Hierbei wird der Westen des Landes unter einen cantarisch-ontanischen Einfluß kommen, der Bereich in der Mitte des Landes und südlich der Förde unter die Fittiche von Maccarr und der Bereich an der Küste zum Inneren Meer unter die vorübergehende Kontrolle Burusas.

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