Spickenburg

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Die Arena

Am Rande der Stadt steht die neue und hochmoderne Arena, in der fast täglich hochrangige Spektakel veranstaltet werden. Das Station wurde anlässlich der Kraztick-Meisterschaften 3 n.G.R eröffnet. Außer dieser Sportart finden jedoch auch Wagenrennen statt. Ebenfalls beliebt sind Veranstaltungen wie der Artisten- oder Bogenschützenwettbewerb. In das Stadion passen stolze sechstausend Personen, für zweitausend davon gibt es sogar Sitzplätze. In der großen Vorhalle herrscht ein marktähnlicher Zustand, denn hier bieten viele Händler Essen und Trinken an und versuchen, Dinge an den Mann zu bringen, welche das Logo der an Spielen teilnehmenden Kraztick-Mannschaften zeigen.


Die Gildenmanufaktur zur Herstellung verbreiteter Alchemica

Im ehemaligen Armenviertel Dreckloch der Stadt Spickenburg unterhält die Gilde der Alchimisten das größte Labor zu Herstellung der verbreitetsten alchimistischen Produkte. Drei Viertel der hiesigen Produkte wird in andere Länder verkauft, denn in Bordiapur hätte die schiere Menge an Alchemica einen schlechten Einfluss auf die Preise. Dieses Labor hat im gesamten Reich der Tausend Nationen den Ruf, die hochwertigsten Tränke, Salben und Puder herzustellen, die es gibt. Die Herstellung ist streng in feste Arbeitsbereiche aufgeteilt, so dass immer mehrere Personen an einem Produkt arbeiten. Die Herstellung eines Astralkraftelixiers ist beispielsweise unterteilt in die Arbeitsbereiche „Rattenschwanzzerkauer“, „Schwammbräter“, „Schuppenzersetzer“, „Silberbuschbeerentsafter“, „Magnetzerstoßer“ und so weiter. Natürlich sind diese Arten von Tätigkeiten nicht sehr beliebt, darum werden für diese niederen Arbeiten auch keine ausgebildeten Alchimisten eingestellt. Das Labor unterhält einen Laden, indem der Ausschuss, also Produkte geringer Qualität, und auch vollwertige Produkte zu günstigen Preisen (etwa ein viertel günstiger als anderswo) angeboten werden. Die Herstellung beschränkt sich jedoch auf Heiltränke, Astralkraftelixiere, Panzersalbe, Gegengift, Zauberpuder und, Feuerfett, das aber nur an die Armee verkauft wird, die es als Bewaffnung für ihre Schiffe benötigt. Außerdem ist sicherlich ein viertel der Manufaktur für die Herstellung des Schwebstoffes eingeteilt, der für manche Luftschiff-Antriebe benötigt wird. Die Misslungenen Produkte werden der Armee zur Bewaffnung der Chugau-Bomber überlassen. Der Leiter der Manufaktur, Grobald Dergenburg, ein gemütlicher alter Smill von 340 Jahren, hat diese Manufaktur in fünfzigjähriger Arbeit zu dem gemacht, was es heute ist. Dergenburg ist der gute Ruf und das gewinnträchtige Konzept der Herstellung zu verdanken, das die Herstellung der Alchemica revolutioniert hat.

Öffentliche Schule

In Spickenburg wird vom Bra-Ihn- Kult eine öffentliche Schule unterhalten, die den Kindern eines ganzen Stadtteils Bildung angedeihen lässt. Die Kosten werden zu einem Drittel von den Tempeln getragen, den Rest der Kosten teilen sich die Regierung Bordiapurs und die Gilde der Händler.


Herberge "Bruchbude"

Die Bruchbude ist eine Herberge in einem neuen, geräumigen, robusten, hübsch anzuschauenden Steingebäude, vor dem halbe Fässer, die mit bunten Blumen bepflanzt sind. Es gibt einen Stall, in dem drei dutzend Pferde und drei Wagen Platz finden, für die Gäste gibt es alles vom Schlafsaal bis zur Luxusunterkunft. Der Schankraum ist gemütlich und nicht zu rustikal, an den Wänden befinden sich allerlei Ziergegenstände vom Hirschgeweih über Schmuckwaffen bis hin zur albischen Kristallgrasschnitzerei. In den warmen Monaten des Jahres kann man sein Essen, die Küche bietet übrigens reichlich Auswahl, im Hintergarten zu sich nehmen, wo hochgewachsene Bäume vor der brennenden Sonne schützen. Das Essen, Bier und Wein sind sehr gut, die Betten gemütlich, die Preise überraschend günstig.

Viele Reisende sind aufgrund des Namens verwirrt. Dies mag daran liegen, dass die Herberge nach einem Unfall, bei dem eine Ladung Feuerfett, ein Karren und scheuende Pferde maßgeblichen Anteil hatten, vollständig neu aufgebaut werden musste. Was jedoch nicht erklärt, wie sich der Besitzer der Herberge, Dimitrij Bruch, ein breitschultriger, bärtiger Mittvierziger, der ein lahmes Bein hat und selbst die Nahrung zubereitet, eigentlich ernährt, denn bei den Preisen sollte die Herberge nicht viel Geld einbringen...


Mögliche Verwendung im Spiel:

  • Was ist das Geheimnis des Dimitrij Bruch? Hat die damalige Explosion etwas freigelegt, was ihm zu Wohlstand verhalf, oder wird er
vom Alchimielaborbezahlt, damit er ein Geheimnis für sich behält?
  • Der humorvolle Herbergsbesitzer mit dem dröhndenden Lachen hört sich für sein Leben gern abenteuerliche Geschichten seiner Gäste an,
wenn er sich von seinen Gehilfen in der Küche vertreten lässt. Wenn ihm die Geschichten besonders gut gefallen, gibt er die eine
oder andere Runde aus oder lässt seine Gäste kostenlos übernachten.
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