Stadt Burusa

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Die Stadtteile

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Der älteste Teil der Stadt, die sogenannte Altstadt, ist die Felseninsel, welche sich mitten in der Bursch erhebt. Hier fand der Heilige Burusa vor langer Zeit Eisenerze und legte somit den Grundstein für die Theokratie Burusas.
Die Gänge, welche direkt in den Felsen gehauen wurden, erstrecken sich auf einer Ebene, welche sich gut 20 Deformen über dem Wasseroberfläche befindet. Es gibt keinerlei Treppen oder abwärtsführende Schächte. Von diesen Gängen führen Durchgänge in die Wohnräume und Arbeitsstätten der Handwerker. Die einzigen Gänge, welche in die Tiefe führen sind die alten Mienenschächte.
Diese sind jedoch bis auf wenige Ausnahmen durch mächtige Tore verschlossen, da sie direkt in das höchste Heiligtum der Rag’nag Kirche führen: den Heiligen Mienen von Burusa. Aus den einst engen Gängen und Schächten der Miene wurden prächtige Hallen, welche selbst Deformen klein erscheinen lassen. Für die Pilger wird täglich nach der Dämmerung ein Tor geöffnet. Sie preisen dann am Pilgeraltar ihrem Gott und legen ihre Opfergaben nieder. Sie haben nur einen Blick auf die Heilige Halle und das Feuer der Erde, welches in ihr glüht, da diese nur für die Messen des Thearchen geöffnet wird. Wenn diese geschieht, versammeln sich viele hundert Gläubige, um dem Thearchen im Gebet beizuwohnen. Bei einem Thearchengottesdienst ruhen die Hämmre und Blasbälge in den angrenzenden Schmieden der Kirche. Die besten und fähigsten Handwerker dürfen im Feuer Rag’nags, welches hier direkt aus dem Boden hervortritt, ihre Werke anfertigen.
In der Altstadt liegen die beiden Marktplätze. Der kleine Markt (6) liegt direkt gegenüber der Verwaltung im freien. Einmal die Woche findet ein Kunstmarkt statt, auf dem die Handwerker ihre kleinen und großen Kunstwerke verkaufen. Pilger können Opfergaben erwerben, um sie Rag’nag in den Heiligen Hallen zu übergeben. Der täglich große Markt findet auf dem Marktplatz (4) auf der Westseite der Felseninsel statt. Der Buruser erwirbt hier alles, was er für den tägliche Bedarf benötigt: Lebensmittel, Kleider, Werkzeuge, ... Die Markstände stehen in einer großen Höhle, sodass sie gegenüber den Unbilden des Klimas geschützt sind. Zu besonderen Anlässen können zwei große Tore geöffnet werden, sodass sich der Platz nach außen erweitert.
Im nördlichen Bereich liegt der Tempelplatz (5). In seinen Wänden sind die Tore zu den drei Tempeln der Stadt. Im Nordosten liegt der kleine Khel-Tempel, in dem sich die Kaufleute einmal in der Woche zum gemeinsamen Gebet treffen. In kleinen Nebenräume können Geschäftsverhandlungen unter der Aufsicht Khels geführt werden. Im Südosten des kleinen Platzes befindet sich der Eingang zum Lafeum-Tempel, der beständig behagliche Wärme und Gemütlichkeit ausstrahlt. Mittellose wird Obdach und Nahrung gewährt. Im Westen befindet sich der Eingang zu den Heiligen Mienen, welche täglich von den Pilgern besucht werden.
Am südlichen Ende der Altstadt ist das Zollhaus (7), das die Stadt über eine Brücke mit dem einzigen Eingang und Ausgang verbindet. Alle Waren und Lebewesen, welche die Stadt betreten wollen, müssen dieses Haus und diese Brücke betreten. Südlich der Zollbrücke befindet sich die Garnison (8), welche vom Torweg durchquert wird. Den Torweg müssen alle Reisenden, welche die Stadt betreten oder verlassen wollen, durchschritten werden. Der Torweg kann durch ein gestaffeltes System von Fallgittern und Toren verschlossen werden. In der Garnison gibt es Unterkünfte für 50 Soldaten, sowie die Rüst- und Waffenkammer der Stadt.
Nördlich der Stadt befindet sich eine weiteres Gebäude, welches der Sicherheit Burusas’ dient: der Nordturm(10). Dieser ist nur über eine schmale Hängbrücke, welche sich in schwindelerregender Höher über dem Fluss erstreckt, erreicht werden. Er reicht etwa fünf Deformen über das umliegende Land hinaus, so kann die fünf köpfige Wachmannschaft das Umland im Auge behalten.
Am nördlichen Ende der Altstadt liegt hängt der Alchimisten-Turm (11). In diesem Turm haben sich vor wenigen Jahren ein paar Forscher einquartiert, die bemüht sind neue Tränke zu entwickeln. Die Alchimisten, die hier leben und arbeiten, versichern den Burusern immer wieder, dass sie keine Magie wirken, dennoch werden sie von den meisten Burusern misstrauischen im Auge behalten.

Auf der linken Flussseite östlich der Altstadt wurden einst die Palastanlagen errichtet. Die Verwaltung (1) kann über eine Brücke von der Altstadt erreicht werden. Der Zugang wird ständig von Gardesoldaten bewacht, sodass kein Unbefugter zutritt erhält. In großen und weitern Räumen wird die Stadt und die Kirche verwaltet. Es gibt Versammlungsräume für die Bischöfe, Schreibstuben für die Korrespondenz und viele Büros, in denen die Klerikalen ihrer Verwaltungsarbeit nachgehen können. In dem Gebäudeteil, welches über den Fluss hinausragt, sind die Versammlungsräume zu finden, welche über prächtige Fenster verfügen, sodass dass Tageslicht in sie hinein scheinen kann. Die meisten Räume sind aber weit in den Felsen hinein geschlagen worden.
Nur durch die Verwaltung zugänglich ist der Thearchenpalast (2). Über dem Fluss am Felsen hängt das größte Gebäude der Stadt. Prächtige große Fenster lassen das Sonnelicht in die weiten Räume einfallen; edelste Materialen kleiden die Wände aus. Dieser Teil steht einzig und allein dem Thearchen zu Verfügung. Nur die engsten Vertrauten des Thearchen haben eine Zutrittsbefugnis. Weit und tief in den Felsen hinein getrieben wurde die Schatzkammer der Kirche.
Auch der Klerikale Palast (3) ist nur durch das Verwaltungsgebäude zu erreichen. Er ist das Gästehaus er Kirhce: Bischöfe, welche eine Audienz beim Thearchen haben, werden mit ihrem Gefolge in den Kammern des Palastes untergebracht. Auch Würdenträger anderer Kirchen oder anderer Staaten werden im Gästehaus untergebracht.

Auf der rechten Seite des Flusses liegt die Neustadt, auch Weststadt genannt. Dies ist der jüngste Teil der Stadt. Die Gänge sind wirr und ungeordnet gegraben worden. Sie führen auf und abwärts und sind sehr verwinkelt Die Neustadt besteht somit aus mehreren Ebenen. Die Wohnungen gehen auch hier von den Hauptgängen ab, führen allerdings noch häufig sehr weit in den Felsen hinein. Das Gesetz, mit dem Tyrgox III die Bebauung begrenzte, gilt noch immer. Es schreibt vor, dass keine Höhlen näher als 25 Deformen an eine Mine heran gegraben werden dürfen.
Die Dreier Höhle (13) wird so genannt, weil sie genau dreieckig ist. Dies Höhle ist ein Ort, an dem sich die Kinder der Stadt zum Spielen treffen. Die Höhle ist stets von lauten Kindergeschrei und Lachen erfüllt. In der Nordost Wand der Höhle ist ein zugemauerter Durchgang, welcher mit heiligen Symbolen des Schutzes versehen ist. Hinter dieser Mauer liegt der Eingang zur einst geplanten und nie fertiggestellten Zauberschule. Es ist jedem Bürger untersagt, diese Mauer zu durchbrechen oder anderweitig zu umgehen. Hinter ihr soll noch immer die Unkreatur lauern, welche für die unglücklichen Begebenheiten beim Bau der Schule verantwortlich ist.
Am entgegengesetzten Ende im Süden der Neustadt liegt der Runde Platz (12). Auf dem Platz und den angrenzenden Lokalitäten versammeln sich tagtäglich die Vergnügungssüchtigen der Stadt. Es gibt alles was man sich vorstellen kann, von einfachen Ringkämpfen bis Kämpfen zwischen Gladiatoren. In den Lokalitäten kann man den verschiedensten Arten des Glückspiels frönen oder sich dem anderen oder auch gleichem Geschlecht hingeben.
Direkt über dem Fluss am südlichen Ende der Neustadt hängt der südliche Wachturm (9), welcher bis über die Felsen hinaufragt und so einen guten Überblick über Umland ermöglicht. Um Feinde frühzeitig zu erkennen, ist ständig eine Wachmannschaft im Turm stationiert. Für sie gibt es Schlafplätze und ein einfach Küche, sodass sich die Soldaten versorgen können und ein Teil von ihnen Schlafen kann, während die anderen wachen.

Die Plattformen, welche über dem Fluss an dem Felsen hängen, befinden sich in knapp 20 Deformen Höhe. Sie sind aus Holz errichtet und werden regelmäßig ausgebessert. Auf diesen Plattformen haben die reichsten Buruser ihre Häuser errichtet. So können sie ein Privileg genießen, was ein einfacher Mienenarbeiter in seiner engen Behausung nie erleben wird: die Sonne scheint durch großer Fenster in die Wohnungen der Reichen.

Wappen

Das Wappen zeigt einen stilisierten Hammer, welcher den Hammer Rag'nags darstellt. Er wurde zu einem einfachen Kreuz vereinfacht, welches die Altäre des Rag’nag in Burusa ziert. Die Farben Braun und Grau symbolisieren sowohl die fruchtbare Erde für die lebensnotewendige Landwirtschaft, als auch das Grau des Gesteins, in dem sich die Erze verbergen.

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