Valland

Vorwort - Kapitel 1-10 - Kapitel 11-20 - Kapitel 21-30 - Kapitel 31-40 - Kapitel 41-47


Vorwort

Wenn ein normaler Bewohner des Reiches der tausend Nationen irgendwo den Namen Valland hört, denkt er vermutlich zuerst an das ungemütliche Klima und das faszinierende Landschaftsbild, daß dort durch den festen Griff Ho’O’cks und das Temperament Mastancas entstanden ist: Regen, Schneestürme, Frost und Dunkelheit sind hier genauso allgegenwärtig wie heiße Quellen, Lava speiende Vulkane und Fontänen schleudernde Geysire. Besonders imposant ist die unmittelbare Nachbarschaft von Feuer und Eis in dieser unwirklichen Region, die gleichzeitig beeindruckende Bergmassive von bis zu tausend Deformen Höhe, Respekt gebietende Wüstenzonen, tief eingeschnittene Täler, hohe Klippen und sogar wunderschöne Strände ihr Eigen nennt. Doch sollte Valland keinesfalls nur auf seine durch Ho'O'ck geschaffene ungewöhnliche Natur reduziert werden - die Geschichte und Kultur seiner ebenso ungewöhnlichen Bewohner verdienen das gleiche Interesse, denn auch Bra'ihn hat hier mehr als nur deutlich seine Spuren hinterlassen.

Von all diesem und noch vielem anderen mehr will und werde ich in diesem meinem Werke berichten. Die Informationen hierfür habe ich mühsam über Jahre zusammengetragen und ich bedanke mich bei all den Briefbekanntschaften, Reisenden, Weisen, Barden und Literaten, die mir nach all der Zeit, die ich dort wißbegierig das Land erkundend zugebracht habe, trotzdem immer wieder noch Neues und Erstaunliches aus allen Gegenden Vallands berichten konnten. Ich hoffe, daß durch dieses Werk mehr Leute als vorher diese Region und seine Bewohner lieben und verstehen lernen werden.

Birna Scudder, im Winter des Ausbruches des Husyes

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