Wertri
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In der Stadt, die am Rande des Lamorias an der Inter-Imperialen-Straße liegt, leben etwa 5.000 Smills und einige wenige Deformen. Wertri ist größtenteils unterirdisch angelegt. Gänge sind in das Gebirge geschlagen worden. Diese bilden die Straßen der Stadt. Von diesen gelangt man in die Wohnhöhlen der Smills. Es gibt vielerlei verschiedene Ebenen, daher ist die Stadt für Fremde und Reisende sehr unübersichtlich und die meisten betreten gar nicht erst die eigentliche Stadt, sondern quartieren sich in dem Gasthaus ein, das vor der Stadt steht. Vor dem einzigen Eingang in die Stadt wohnen Deformen in gewöhnlichen Häusern. Dort gibt es auch ein Gasthaus und einen Krämerladen. Diese Außenanlagen liegen direkt an einem Steilhang. Auf der einen Seite geht es fast senkrecht in die Höhe auf der anderen Seite geht es senkrecht nach unten. Dort unterhalb der Stadt liegt der Albenwald. Die Straße führt in schwindelerregender Höhe entlang des Gebirges, um nicht den Vertrag von Morgenröte zu verletzen. An der Stelle, an der sie Wertri erreicht, wird jeweils von wehrhaften Torhäusern unterbrochen. So ist die Stadt vor unbefugten Eintreten gesichert auch die Inneren Lande können über die Straße nicht erreicht werden, ohne das Wertri durchquert wird. Somit werden die Inneren Lande, insbesondere die Innere Provinz, durch diese Stadt geschützt. Daher sind hier auch fünfhundert Deformen einer Eliteeinheit der Armee stationiert. Diese leben größtenteils außerhalb der unterirdischen Stadt.
In der unterirdischen Stadt gibt es zahlreiche Tavernen, Kneipen und Gasthäuser. In diesen treibt sich viel Gesindel herum, denn die Stadt bietet auch viele Versteckmöglichkeiten für Diebe, Mörder und andere Verbrecher. Denn es gibt zahlreiche Gänge, die hinter geheimen und versteckten Türen beginnen und von denen die Obrigkeit nichts weiß. Dementsprechend schlecht ist auch die Sicherheit in Wertri, denn die hiesigen Verbrecher können unbemerkt fast jeden Fleck der unterirdischen Stadt erreiche. Auch die vielen Gardisten verringern die hohe Verbrechensrate kaum. Sie kriegen selten einmal einen Dieb zu fassen. Die versammeln sich in dem versteckten, nur durch geheime Zugänge zu erreichenden, Khel-Tempel. Der Tempel ist sehr groß, denn er umfasst nicht nur den versteckten Teil, indem die Diebe ihren Gott verehren, sondern auch einen öffentlichen, indem die durchreisenden Händler Khel um hohe Handelsgewinne bitten.
Neben diesem Tempel findet man noch einen Rag’nag Schrein. An diesem Schrein beten die vielen Handwerker und Bergleute, die in den Minen der Stadt, nach vielerlei verschiedenen Erze graben. Ein Teil davon wird direkt in der Stadt weiter verarbeitet, der größte Teil wird jedoch in die Hauptstadt transportiert und dort weiter verarbeitet.
