Wichtige Personen Arandors
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Einleitung - Geschichte - Das Land Arandor - Die Städte von Arandor - Wichtige Personen Arandors - Szenariovorschläge |
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König Meneldor I. von Khandia
Das Oberhaupt der arandischen Herrscherfamilie und somit regierender König. Er ist ein hochgewachsener Mann mit einer Größe von etwa 1 Df. und bringt es auf ein Gewicht von geschätzten 1 Smill und 30 Nuggets. Früher soll er äußerst athletische gebaut gewesen sein, doch in den letzten Jahren hat sein Leibesumfang ständig zugenommen, so daß er heute extrem übergewichtig wirkt. Seine weißen Haare und der lange Bart verleihen ihm trotz dieses offensichtlichen Mankos eine Aura der Würde und Erhabenheit. Auffallend sind auch seine Augen, die stets wachsam umherblicken und mit denen er sein Gegenüber so eindringlich ansehen kann, daß einem ein Schauer über den Rücken läuft. Er zeigt sich nur selten der Öffentlichkeit, da er ständig in dem Glauben ist, man wolle ihn ermorden und die Monarchie stürzen, erfreut sich aber beim Volk großer Beliebtheit. Sein Hauptaugenmerk liegt auf der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes, weshalb er nicht auf militärisches Geschick setzt, sondern auf die Einführung eines merkantilistischen Handelssystems. Bei seiner Thronbesteigung nach dem Tode seines Vaters Elladan II. war er erst 37 Jahre alt, so daß er auch nach 21jähriger Regierungszeit noch immer nicht daran denkt, sein Amt niederzulegen. Die meiste Zeit des Jahres verbringt er in seinem Palast in Arandor, nur in den Sommermonaten gönnt er sich für einige Zeit Entspannung in seiner Sommerresidenz in Durval. Begleitet wird er dann von seiner Frau Eleana, seinen Söhnen Argor und Persan, sowie seiner Tochter Loriana, welche eines Tages die Krone bekommen wird.
Loriana von Khandia
Tochter von König Meneldor I., geboren im Jahre 319. Sie wird eines Tages die Nachfolge ihres Vaters antreten. Ausgebildet wurde sie in einer privaten Schule in Khandia. Nachdem erkannt worden war, daß sie über magisches Talent verfügt, verbrachte sie einige Zeit in Meynia und wurde dort ausgebildet. Sie ist beim Volk sehr beliebt, da sie sich gerne in der Öffentlichkeit zeigt und Interesse für die Sorgen und Nöte des einfachen Volkes hat. Loriana ist eine schöne Frau mit blonden Haaren und blauen Augen. Seit einiger Zeit ist sie mit dem Alben Eredin Iljamar verlobt. Das Volk wartet schon gespannt auf die Hochzeit der beiden, denn es wird sicherlich eines der größten Feste, das Arandor jemals gesehen hat. Sie gilt als selbstbewußt und manchmal etwas dickköpfig, was schon des öfteren zu kleineren Streitigkeiten mit ihrem Vater geführt hat.
Gildoria von Eryn
Erst seit kurzer Zeit ist Gildoria Oberhaupt der Reichswacht und somit rechte Hand des Königs. Im Gegensatz zu ihrem Vorgänger, Candor Egelsbach, der im Laufe seiner Amtszeit immer mißtrauischer wurde und überall Verschwörungen vermutete, ist sie eine berechnende und logisch handelnde Person, die nur in Erscheinung tritt, wenn auch wirklich ein Tatverdacht besteht. Obwohl aus Kreisen der Unterwelt ein hohes Kopfgeld auf sie ausgesetzt ist, läßt sie sich oft mit ihrer Leibgarde in den Straßen von Arandor blicken, da sie es haßt, wie abgeschirmt im Hauptquartier zu arbeiten. Bei besonders komplizierten Fällen greift sie manchmal sogar selbst zur Verkleidung, um Ermittlungen einzuholen. Die meisten, die sie jemals ohne eine ihrer verschiedenen Verkleidungen gesehen haben, beschreiben Gildoria als eine Frau mit einem geschätzten Alter von 40 Jahren. In ihrer Freizeit trägt sie ihr langes braunes Haar stets zu einem Zopf zusammengebunden und bevorzugt dunkle Kleidung. Sie ist von schlanker, fast unscheinbarer Erscheinung, was es ihr leichter macht, unerkannt zu bleiben. Gerüchten zufolge soll sie eine Tochter haben, die vor einigen Jahren auf rätselhafte Weise verschwunden sein soll.
Sirion Mondlicht
Ein Halbalb, der als der beste Magier in Arandor gilt. Seit geraumen Zeiten versucht das Königshaus, ihn in seine Dienste zu stellen, doch immer schlägt er selbst höchste Geldsummen aus, um weiterhin in seiner Heimatstadt Minatiah zu bleiben und dort als freischaffender Magier zu arbeiten. Ihm werden enge Kontakte zur Reichswacht und besonders zu Gildoria von Eryn persönlich nachgesagt, da er gelegentlich vermißte Personen für sie aufspürt. Die Bitten von Privatpersonen hört er sich gerne an und greift ihnen gelegentlich hilfreich unter die Arme, wenn sie Probleme haben. Er ist ein bekannter Gegner von jeder Art schwarzer Magie und verabscheut das Anbeten von Götzen und Dämonen. Daß er zu diesen Götzen auch die Junggötter zählt , hat ihm im Laufe seines Lebens schon viel Ärger eingebracht, doch er steht zu seiner Überzeugung und ist stets bereit, diese auch öffentlich zu vertreten. Leute, die ihm schon einmal persönlich begegnet sind, beschreiben Sirion als einen Alben, dem man das menschliche Blut in seinen Adern kaum ansieht. Lediglich seine weniger spitzen Ohren und die kräftigere Statur verraten ihn als Angehörigen des Mischvolkes. Ihm fehlt vielleicht etwas mehr als eine Elle zu einer Größe von einem Deformen Sein silbergraues Haar trägt er meist schulterlang und offen und seine Kleidung besteht aus groben, scheinbar einfachen Stoffen. Bei sich trägt er immer einen Wanderstab, der ihn bestimmt um 2 Ellen überragt und den er hauptsächlich als Zauberstab benutzt. Augenzeugenberichten zufolge soll er jedoch auch sehr geübt im Gebrauch dieses Stabes als Waffe sein, was schon so mancher Räuber schmerzvoll erfahren mußte.
Thurax Vandenborn
Der Leiter der Minen von Uchbar. Seine Familie bekam dieses Amt, nachdem die Smills enteignet worden waren, weshalb er ständig in der Angst lebt, der König könnte diesen ihre Mine in einem Akt der Verbrüderung wieder zurückgeben. Er ist als Rassist bekannt, der Smills und ihre Arbeiten über alles haßt und auch Alben nicht über den Weg traut. Außerdem zahlt er seinen Arbeitern, sofern sie nicht als Strafgefangene zu ihrer Tätigkeit verdammt sind, einen sehr geringen Lohn, weshalb sein Unternehmen äußerst wirtschaftlich arbeitet. Er gilt als einer der reichsten Männer Arandors und hat in der Hauptstadt und Khandia prächtige Häuser, die den größten Teil des Jahres unbewohnt bleiben. Viel lieber wohnt er in seiner Villa direkt über den Minen, die er sich in jahrelanger Arbeit von seinen Arbeitern hat errichten lassen und die an Prunk kaum zu überbieten ist. Das Äußere Vandenborns paßt ganz zu seinem Charakter: Er ist ein kleiner, fettleibiger Mann mit einer eisernen Miene und kleinen stechenden Augen. Seine einzige Freude – neben dem Quälen seiner Arbeiter – ist der reichliche Genuß von Alkohol, weshalb er stets ein gerötetes Gesicht und dunkle Ringe unter den Augen hat. Trotzdem gilt er als geschickter Diplomat, der es stets gut versteht, immer das beste für sich aus jeder Situation herauszuholen.
Eredin Iljamar
Ein Alb, der mit Kronprinzessin Loriana verlobt ist. Er stammt aus einer armen Familie, weshalb König Meneldor es seiner Tochter zuerst untersagte, mit ihm zu verkehren. Als er dann aber als Zeichen seines Mutes in die Nebelberge zog und dort den Dunkelalben einen magischen Kelch raubte, akzeptierte der König die Beziehung. Er gilt als außerordentlich intelligent und charismatisch, weshalb er beim Volk äußerst beliebt ist. Seine Erscheinung ist typisch für einen Alben. Er hat helles Haar, ist sehr groß (etwa 9 Ellen und 1 Finger) und schlank. Am beeindruckendsten sind seine bernsteinfarbenen Augen, die sehr verträumt wirken. Er wird als entschlossener Alb beschrieben, der jedoch auch stundenlang grübelnd an einem See sitzen kann, um über den Sinn des Lebens nachzudenken. Er träumt davon, alle Völker des Landes friedlich zu vereinen und sogar mit den Dunkelalben wieder Kontakte aufzunehmen.
Hjaldur Ohndil
Der wohl reichste Händler Arandors und ein Förderer der schönen Künste. Er unterhält das Theater der Hauptstadt fast allein und besitzt eine der größten Kunstsammlungen des Landes. Man munkelt, er sei in früheren Zeiten ein Räuberführer gewesen und habe sich somit den Grundstock für sein Vermögen gelegt. Heute aber ist er ein erbitterter Feind der Räuberbanden, da sie immer wieder seine Wagenzüge überfallen. Das Äußere Hjaldurs ist als äußerst exzentrisch zu bezeichnen. Er ist zwar schon über 60 Jahre alt, kleidet sich trotzdem in sehr farbenfrohe Kleidung, die so gar nicht den Eindruck eines seriösen Geschäftsmannes vermitteln kann. Nichtsdestotrotz hat es Hjaldur in den letzten Jahren geschafft, seine Reederei von einem Bankrottunternehmen zu einem florierenden Wirtschaftsunternehmen zu machen. Auch nicht zu übersehen ist sein großer Einfluß auf die politischen Geschicke der Stadt Arandor, deren oberstes Ratsmitglied er vor einigen Jahren übergangsweise für ein paar Wochen schon einmal war. Viele sehen in ihm einen der aussichtsreichsten Kandidaten für den Posten des nächsten Bürgermeisters.
Dombur von Arandor-Walden
Als oberster Richter des Landes eine wichtige Person, die zum engsten Beraterkreis des Königs zählt. Der fast 80jährige ist trotz seines hohen Alters noch immer von erstaunlicher Vitalität und behält auch in den härtesten Verhandlungen einen kühlen Kopf. Seine Urteile sind hart, aber stets gerecht. Er ist seit jeher ein Gegner der Todesstrafe und hält mehr von lebenslanger Zwangsarbeit oder Verbannung, weil für ihn dies die härteste mögliche Art der Bestrafung ist. Bevor er vor fast einer Ewigkeit Richter wurde, war Dombur Baron eines kleinen Lehens in der Nähe von Deherel. Er übergab dieses Amt an seine jüngere Schwester Golga, um sich ganz auf seine neuen Aufgaben in der Rechtsprechung zu widmen. Auslöser für diesen Entschluß war ein Prozeß in seiner Heimat, bei dem ein Richter einen Angeklagten vor dem Henker rettete, obwohl selbst dessen Verteidiger nicht mehr an seine Unschuld glaubten. Dombur ist ein mittelgroßer Mann, der fast keine Haare mehr auf dem Kopf hat und sich stets in schwarze Kleidung hüllt. Man sieht ihn oft im Kreise seiner Leibwächter in den teureren Tavernen Arandors, wo er trotz seines Alter so manchen jungen Hünen im Zechen besiegen kann.
General Jervik Hasselbach
Seit fast einer Dekade der Führer der Reichswehr, vorher ein Ratsmitglied. Ein unbequemer Mann, der aber große taktische Fähigkeiten aufweist und deshalb vom König auf diesen Posten befördert wurde. Dort bezieht er zwar ein fürstliches Gehalt, hat ansonsten aber keine Entscheidungsgewalt, da derzeit keine militärischen Aktionen laufen. Deshalb verbringt er seine Zeit hauptsächlich mit der Jagd und zahlreichen Tavernenbesuchen. General Hasselbach gilt in Fachkreisen als beste Besetzung für seinen Posten, da er die Reichswehr mit harter Hand führt und so auch ohne ständige kriegerische Aktionen deren Einsatzbereitschaft aufrechterhält. In außermilitärischen Kreisen ist er wegen seiner direkten und mitunter etwas schroffen Art nicht besonders geschätzt, weshalb man ihn auch selten auf irgendwelchen Bällen und Empfängen sehen kann. Dies stört ihn jedoch wenig, da er nichts von derartigem „Firlefanz“ hält und sich lieber mit anderen Dingen beschäftigt.
Jospina de Rodingen
Die Wirtin des „Wilden Ebers“, der größten Taverne in der Stadt Arandor. Durch ihre jahrelangen Tätigkeiten hinter dem Tresen kennt sie fast alle Gerüchte, die im Land umgehen, und unterhält Kontakte zu vielen wichtigen Personen. Es heißt, sie sei mit der Spitze der Reichswacht genauso befreundet wie mit den Größen der Unterwelt, weshalb sie oft als Mittelsperson herhalten muß. Niemand weiß, woher sie ursprünglich kommt; nach eigenen Aussagen stammt sie aus den Inneren Landen. Jospina ist eine kleine mollige Frau von etwa 45 Jahren. Nach außen hin gibt sie sich immer fröhlich und aufgeschlossen, doch gilt sie auch als knallharte Geschäftsfrau, die ihre Informationen nicht an jeden weitergibt und die gelegentlich auch einmal eine unverschämt hohe Summe für einen kleinen Hinweis verlangt.
Hasim Fulnor
War lange Zeit ein angesehenes Ratsmitglied, bis herauskam, daß er bestechlich war und bereits eine beträchtliche Summe Geld unterschlagen hatte. Daraufhin wurde er aus Arandor verbannt und tauchte in den Nebelbergen unter. Dort soll er Kontakt zu den Dunkelalben geknüpft haben und ist durch die Heirat mit einer Dunkelalbin zu einem Sippenführer aufgestiegen. Er gilt als der Drahtzieher zahlreicher Überfälle auf menschliche Siedlungen und einiger Entführungen. Ziel seiner Aktionen ist es, diejenigen Personen büßen zu lassen, die ihn damals haben auffliegen lassen. Niemand weiß heute, wo Hasim sich genau aufhält und wie er heute aussieht. Einige wenige behaupten sogar, daß eine Person namens Hasim Fulnor überhaupt nicht existiert und nur vom Königshaus erfunden wurde, um einen Sündenbock zu finden, auf den das Volk seine Aggressionen lenken kann. Dies kann teilweise sogar der Wahrheit entsprechen, denn einige der Schuldzuweisungen sind mehr als zweifelhaft und dienen wohl nur dazu, einen Sündenbock zu finden oder andere – einflußreiche? – Personen zu decken.
Peregril der Weise
Peregril ist eine geheimnisumwitterte Person, die jahrelang zu den engsten Beratern der Königsfamilie gehörte. Glaubwürdigen Aussagen zufolge soll er bereits für den Großvater des heutigen Herrschers tätig gewesen sein und dürfte dementsprechend über ein hohes Alter verfügen. Wer er genau ist und warum er sich inzwischen in die Muldor-Berge zurückgezogen hat, weiß eigentlich niemand. Gerüchten zufolge soll er kein Mensch, sondern ein Gesandter der Götter sein, der aus dem Hintergrund über die Geschicke des Reiches wacht, doch diese Legende ist wohl ebenso falsch wie die Vermutungen, er sei ein Dämon.
Elrik Thoste
Ein etwa 60jähriger Mann, der abgeschieden in einer einsamen Hütte ganz im Norden des Reiches lebt. Früher war er ein berühmter Jäger, der im Auftrag des Königshauses mehrere Expeditionen in die unbekannten Wälder anführte. Er entdeckte mehrere albische Sippem, die er dem Königreich einverleibte. Vor 20 Jahren ging er während einer solchen Expedition verschollen und drang in bisher vollkommen unerforschtes Terrain vor. Dort fand er offensichtlich etwas, was sein Leben total veränderte, denn als er ein Jahr später südlich von Torvil aufgegriffen wurde, waren seine vorher schwarzen Haare weiß geworden und er konnte sich nicht mehr daran erinnern, was mit ihm geschehen war. Die Reichswacht ließ ihn schließlich gründlich untersuchen und fand schließlich eine magische Blockade in seinem Gedächtnis. Bis heute ist es jedoch niemandem gelungen, diese zu brechen (so behauptet es die Reichswacht jedenfalls) und mehrere Expeditionen, welche die von ihm entdeckten Gebiete wiederentdecken sollten, kehrten erfolglos zurück oder wurden nie wieder gesehen. Die Reichswacht schirmt Elrik heute gegen seinen Willen von der Außenwelt ab, da sie offenbar nicht will, daß sein Wissen an die Öffentlichkeit gerät. Inzwischen geht sie sogar dazu über, seine Existenz zu verleugnen und alle Spuren, die auf ihn hindeuten, zu verwischen.
