Zsu'can'than

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Allgemeines

Das Land Zsu'can'than wird im Süden von dem Gebirge Sar Katarn dominiert.

Im Norden wird es durch das Deformen-Gebirge eingeschnitten, dadurch konnte sich der Dschungel aus dem Westen nur bis zu den Ausläufern des Deformen-Gebirges ausbreiten. Dies hatte zur Folge das zwischen den Gebirgen eine Region mit sehr starken Baumbewuchs entstand.

Im zentralen Gebiet des Landes ist eine trockene Grassavanne zu finden. Weiter nach Osten erreicht man den großen Fluss, der sich bis ins innere Meer erstreckt; seine Ufer sind sehr fruchtbar. Dieser fruchtbare Steifen ist ca. 50 Meilen breit und erstreckt sich über 250 Meilen in eine weitläufige Ebene, wo der Bewuchs fast ausschließlich Gras ist und eine Höhe von einen halben Deform hat. Diese Ebene kann man dann bis zum inneren Meer durchlaufen.

Der Dschungel

Im Dschungel gibt es eine seltene Baumart, die bis zu 45 Deformen hoch wird. Der Durchmesser der Bäume kann bis zu 5 Deformen betragen. Dann gibt es noch eine Lianenart, die dort wächst; sie ist je nach Verarbeitungsart dehnbar und elastisch oder auch reißfester als ein Seil. Das Waldgebiet wird angeblich von höheren Wesen, im Volksmund als Naturgeister bezeichnet, bewohnt. Diese leben mit der Natur und den Tieren im Einklang. Sie brauchen die Nähe zu den Bäumen und in Notfällen schützen sie auch die Natur, aber sie bewerkstelligen das nicht durch direkte, schädliche Effekte. Im Dschungel gibt es eine Albensippe, die sehr zurückgezogen lebt und sich selten mit Fremden abgibt.

Die Gebirge

Im Deformen-Gebirge gibt es mehrere Deformen Ansiedlungen, die dort unter andern das Erz im Tagebau brechen, sowie ein Gestein, das sehr lange und heiß brennt, aber auch sehr schwer zu entzünden ist. Diese Materialien werden von den Zsu'can'thaner für die Produktion von Stahl eingetauscht.

Das Sar Katarn gilt bis auf Bergleute als unbewohnt. Im Sar Katarn gibt es riesige Opalvorkommen. Die Opaladern liegen teilweise sogar frei. Im Spätsommer, wenn die Sonne einen gewissen Stand hat, wird das Gebirge von einem vielfarbigen Schimmer umgeben. Es gibt drei große Opal-Mienen, die von Smills betrieben werden. Daneben gibt es noch verschiedene andere Edelsteine, die im Sar Katarn gebrochen werden. Dazu gehören Jade, Topas, Türkis, Tigerauge und Onyx, welcher sehr selten ist.

Die Trockensavanne

Trockensavanne ist die meiste Zeit des Jahres trocken, sodass sich dort mehrere Strauch- und Graspflanzen entwickelten. Vereinzelt gibt es hin und wieder verdorrte Bäume, die den Wassermangel in der Trockenzeit nicht verkraftet haben. Es gibt aber einen Regenmonat, in dem sich, so scheint es, wasserfallartige Regenschauer über das Land ergießen. Binnen weniger Wochen verwandelt sich die Savanne in eine blühende Oase des Lebens. Blumen, Pflanzen und Gräser, die ihre Samen im trockenen Boden ausharren ließen, blühen plötzlich auf. Die Savanne wird von drei Nomadenstämmen bewohnt, zwei von ihnen bestehen aus Steppenkenern, der andere aus Orks. Diese Stämme sichern ihr Überleben durch die Zucht von Callojacks, die mit sehr wenig Wasser auskommen. Sie ziehen mit ihren Herden von Wasserloch zu Wasserloch, die sich während des Regenmonats wieder füllen und langsam wieder austrocknen. Es bereitet den Nomaden Probleme, wenn sich durch Ausbleiben des Regens die Wasserlöcher nicht wieder füllen. Zu erwähnen ist noch der sehr gefährliche Savannenparder. Dieser ist ein sehr schlauer Jäger, der nicht so schnell wieder von seinem Opfer abläst. Ebenso wie im Grassland ist auch hier die gefährliche Raubvogelart, allgemein bekannt unter dem Namen Tigerente, vertreten.

Grasland Ebene

Im Osten erstreckt sich eine weitläufige Graslandebene am großen Fluss entlang. Diese Ebene wird von einem Tiergiganten, dem Milofanten, bewohnt. Dann gibt es noch eine zu erwähnende Entenart: Die gelb-schwarze Tigerente ist ein am Boden lebender Raubvogel. Die einzige bekannte Entenart mit entsprechend ausgeprägten Gebiss. Besonders auszeichnend für diese Enten ist die Fähigkeit menschliche Worte nachzuahmen.

Das bewohnte Grasland

Dann gibt es noch einen etwa 250 Meilen langen Streifen, der sich am großen Fluss entlang zieht. Diese Region ist 50 Meilen breit. Dominiert wird dieses Gebiet von den riesigen Reisfeldern; in diesen Feldern wird nicht nur Reis angebaut, es wird sogar eine Art von Rindern gehalten. Des weiteren wird das Bild der Landschaft durch die vielen kleinen Dörfer bestimmt. Diese Dörfer sind unterschiedlich angeordnet: Dörfer; die am großen Fluss stehen, sind auf Stelzen errichtet worden, da in regelmäßigen Abständen der Fluss über die Ufer tritt. Dann gibt es noch einige Dörfer, die weiter weg vom Ufer liegen, diese Dörfer werden selten von mehr als 250 Personen bewohnt.

Dann muss man noch die Kloster erwähnen, die in der Gegend vereinzelt anzutreffen sind. Dort wird auch müden Wanderern für eine kleine Spende ein Lager für die Nacht angeboten.

Wenn man sich dann in die Richtung des Deformen-Gebirge begibt, trifft man auf die einzige Stadt in dieser Region: Majavo, welche das Zentrum der Region bildet. Dort sitzt der hohe Rat, die Regierung des Landes.

Die Zsu'can'thaner

Die Einwohner dieses Landes gelten als verschroben, bisweilen auch als sehr komisch in den anderen Länder des Reiches der Tausend Nationen!

Aber dem ist ganz und gar nicht so! Ihr Glaube und die Sitten machen auf die meisten Leute diesen Eindruck, worauf sie aber nicht viel geben, wodurch der Eindruck verstärkt wird!

Was man über dieses Volk wirklich klar sagen kann ist, dass sie sehr ausgeglichen sind und sehr gastfreundlich! Es gibt verschiedene Geschichten über sie, die meist aber nur erfunden sind oder die Tatsachen einfach verfälschen! Besser wir fangen am Anfang an!

Die Zsu'can'thaner unterscheiden sich: sie sind etwas kleiner als der durchschnittliche Mensch, ihre Hautfarbe ist dunkler als normal, da sie häufig freier bekleidet sind, aber nicht freizügiger als man denkt! Sie haben ein genügsames und entbehrliches Leben! Sie trachten selten nach wirklich viel Besitz und versuchen immer mit dem klar zu kommen, was ihnen das Leben bietet!

Was man bei diesen Leuten auch viel feststellt, ist, dass sie durch ihre Lebensweise eine sehr gute Vitalität und geistige Gesundheit bis ins hohe Lebensalter haben. Sie werden, wie manche Leute sagen, übermenschlich alt! Was recht übertrieben ist, aber doch einen funken Wahrheit hat! Sie werden im schnitt 10-20 Jahre älter als der normale Mensch. Aufgrund ihrer guten Gesundheit werden sie für jünger gehalten, als sie wirklich sind, daher entsteht das Empfinden, dass sie wesentlich weniger altern.

Das liegt wohl an der Ernährung und Gemütlichkeit, die dies Volk hat. Man ernährt sich meist von Reis und wenig Getreide; isst Gemüse, welches in den Wasserfeldern gut gedeiht. Fisch gibt es an der Küste häufiger als Fleisch, wobei man Rinder besitzt, die an die nassen Felder angepasst sind. In den Steppen werden häufig Kleinviehherden angetroffen, welche oftaus den Callowjaks, eine kleine Rinderart, bestehen.

Der Glaube

Eine sehr große Rollen im Leben eines Zsu'can'thaners spielt sein Glaube! Dieser ist eine Lehre der Dualität und des Gleichgehwichts der Kräfte. Sie unterscheiden nicht nach gut und böse, wie viele denken. Sie sind der Meinung, dass ihre Handlungen immer im Einklang mit dem Gleichgewicht stehen. Deswegen versuchen sie meist, sich nicht in größere Angelegenheiten einzumischen oder andere Leute von ihrem Glauben zwanghaft zu überzeugen.

Nach ihrem Glauben sind sie der Meinung, dass ein jeder einen kurzen Einblick in das Gefüge der Welt im Moment seines Todes erhält, wodurch er erfährt, ob er sein Leben richtig gelebt hat. Aber das ist nach deren Meinung noch nicht das Ende sondern ein Neuanfang. Denn die Wiedergeburt ist ein wichtiger Bestandteil ihres Glaubens. Denn wo ein Tod ist, muss es auch ein neues Leben geben. Was aber unlogisch wirkt, ist ihre Meinung, dass jeder eine Art Bewertung seines Lebens am Ende dieses erlebt und dann je nach Urteil in einem neuen Körper wiedergeboren wird. Dieser kann von einem kleineren Lebewesen wie einen Wurm bis hin zu anderen reichen. Die Zsu'can'thaner sprechen da häufig von Karma: wenn einem was böses wiederfährt, ist es eine Strafe für eine schlechte Handlung in einem früheren Leben.

Wenn man sich dem Gleichgewicht nähert, wird man, so glaubt der Zsu'can'thaner, nicht mehr wiedergeboren. Es heißt, dann man dann nicht mehr sterben kann und aufhört zu altern. Menschen, die im absoluten Gleichgewicht der Kräfte stehen und nicht mehr wiedergeboren werden, gelten als Hilige.

Was, wie sie sagen, genauso die Götter der anderen Völker auch betrifft! Das heißt, sie sind einfach der Meinung die Götter, die es in den anderen Völkern und Kulturen gibt, sind einfach nur eine Fehlinterpretation der Kräfte.

Womit die Zsu'can'thaner nicht so zufrieden sind, ist dass sie seit dem Anschluss an das Reich der Tausend Nationen immer wieder von Missionaren besucht werden, die versuchen, sie davon zu überzeugen, dass ihr Glaube nicht stimme, und dass sie zum wahren Glauben konvertieren sollen. Dies führt zu Spannungen, die die diplomatischen Beziehungen erschweren, trotz der ausgeglichenen Art der Zsu'can'thaner.

Das Reisen in Zsu'can'than

Das Reisen in Zsu'can'than ist, wie einige behaupten, recht beschwerlich, da man in dem Land keine Pferde, außer denen die aus anderen Provinzen mitgebracht wurden, findet. Genauso findet man keinen etablierten Kutschenverkehr vor, da er sich nicht lohnt, weil es nur eine Stadt gibt und sonst nur kleine Dörfer, und weil der normale Bewohner auch nicht stetig am Reisen ist. Was man finden kann, sind Händler mit ihren Ochsenkarren, die Waren von den Dörfern zur Hauptstadt bringen.

Was es natürlich gibt in dem Land, wie in jedem anderen, sind Räuber oder Wegelagerer, die sich an den Waren zu schaffen machen. So ein Überfall läuft anders ab, es ist so etwas wie ein Austausch von Worten: man stellt sich vor und dann wird die Beute ausgehandelt, die die Räuber bekommen. Man ist nicht damit zufrieden, aber es ist die beste Möglichkeit ohne viel Probleme durchzukommen. Die Höhe der Beute wird nach Stärke der Truppe festgelegt. Deswegen werden auch hin und wieder Leute angeheuert, um die Händler zu schützen, was aber nie mit Kämpfen endet. Es sei denn, es sind mal unerfahrene Reisende dabei, die aus den anderen Ländern kommen und mit den Geflogenheiten nicht vertraut sind.

Genauso ist es üblich, dass man überall, wo man hinkommt und um ein Lager bittet, dieses auch erhält. Man wird das Essen und Lager teilen, aber man wird kein Silber von dem Reisenden verlangen. Sie können nach eigenem Ermessen, was zurücklassen, aber man wird ihnen keinen Undank angedeihen lassen, wenn sie nichts da lassen. Es gilt als unhöflich Waffen mit ins Haus zu bringen, da es ein Zeichen ist, dass man den Bewohnern des Hauses nicht traut. Genauso ist es selbstverständlich, dass man die Schuhe auszieht, bevor man das haus betritt.

Dies gilt auch für die kleinen Klöster, die man findet, wo die Asketischen Mönche anzutreffen sind. Zwar muss man nicht direkt die Waffen draußen lassen, aber man gibt sie meist an einen Meister der Waffen ab, um die selbe Geste auszudrücken.

Dann gibt es auch noch eine Besonderheit in Zsu'can'than und zwar die Einkehrhäuser! Ein Einkehrhaus ist eine einfache Hütte, die am Wegesrand steht; eigentlich nur ein einzelner Raum mit einer Feuerstelle und einem kleinen Schrein, der einem der Heiligen geweiht ist. Für diese Häuser gilt noch neben den einfachen Regeln, dass man etwas als Dank, dafür dass man nächtigen konnte, für das Haus tut. Und sei es nur, dass man das Häuschen ausfegt. Genauso geht man aus den Häusern nie mit dem Gesicht zuerst raus, da man den Heiligen beleidigen würde, indem man dem Schrein, der immer der Tür gegenüber steht, den Rücken kehren wurde. Und die Türen sind auch nie höher als 1,50 m, was nicht sparsam ist, sondern dazu führen soll, dass man in Demut vor die Heiligen tritt.

Tipp für Reisende: In Zsu'can'than werden zwar die Münzen der Tausend Nationen angenommen, aber es gibt in dem Land noch eigene Münzen. Diese sind im Umfang größer, haben aber ein viereckiges Loch in der Mitte. Es soll noch eine Münze in dem Land geben, welche nicht wirklich im Umlauf ist, sondern als Würdenzeichen und Behlonung ausgegeben wird. Diese besteht aus Opal und hat einen Wert von 10 Goldmünzen. Bei Sammlern in den inneren landen sollen schon Preise von 300 Goldmünzen für ein solches Exemplar geboten worden sein.

Die Hauptstadt Majavo

Sagen & Legenden

Diese Provinz entwickelt Daniel Sommer.

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